Der Anblick des Hauses erinnert an Italien. Das liegt wohl an der Form, einem quadratischen Gebäude mit zurückgesetztem Staffelgeschoss und umlaufendem zweiten Dach. Das Bauherrenpaar war lange vergeblich auf der Suche nach einem geeigneten Haus, so dass es schlussendlich ein eigenes nach seinen Wünschen entwarf – zu Hause am Computer. Besonders wichtig war den Eltern zweier Kinder ein wohngesunder Baustoff, weswegen sie sich für atmungsaktive und hoch wärmedämmende Poroton-Ziegel entschieden.

Auf dem 560 Quadratmeter großen Grundstück in Berlin-Adlershof wäre ein klassisch zweistöckiger Bau nicht genehmigt worden und auch Dachschrägen wollte der Zwei-Meter-Mann möglichst vermeiden. Die jetzige Lösung kostet zwar Grundfläche in der oberen Etage, ist jedoch eine gute Alternative zum üblichen 1,5-Geschosser. Das Haus steht in ruhiger Lage auf einem ehemaligen  Sportplatz mit guter Infrastruktur und dem unweit gelegenen Wissenschafts- und Technologiestandort in Berlin-Adlershof, wo der IT-Spezialist arbeitet. Schnell hochgemauert war das Haus und leuchtete zunächst in Ziegelrot. Heute trägt es Putz in einer warmen sandgelben Farbe. Das passt zum roten Dach. Nicht nur wegen seiner Zweistufigkeit, sondern auch wegen der praktischen Überstände und der von unten sichtbaren pinienfarbenen Holzkonstruktion des Dachkastens vermittelt der Entwurf mediterrane Stimmung.

Platz für Familienleben

Wert legte die Familie auf einen großen Wohnbereich mit Kamin und Fenstertüren zur Südseite, die an einen Wald angrenzt. Bei Bedarf kann der Raum um die Küche erweitert werden. Möglich ist das durch eine speziell angefertigte und platzsparende Schiebetür. Sie kann für die Kommunikation offen stehen, aber eben auch geschlossen werden, wenn in dem „Kochstudio“ mal Hochbetrieb herrscht.

Von der Küche mit kleinem Essplatz geht es in den Flur und zum nebenan gelegenen Hauswirtschaftsraum, der den Keller ersetzt. Im Erdgeschoss sind zudem ein Arbeitszimmer und ein Gäste-WC mit Dusche untergebracht. Die obere Etage nimmt die beiden Kinder- und das Elternschlafzimmer auf. Außerdem gibt es noch ein Bad, welches durch eine besondere Lichtlösung – ein horizontales Fensterband – mit dem Treppenhaus verbunden ist.

Eigenleistung half sparen

Alle Zimmer haben Fußbodenheizung. Im Eingangsbereich und den Feuchträumen dominieren beigefarbene Fliesen, in den Wohn- und Arbeitsräumen wurde hochwertiges Laminat eingesetzt. In den Kinderzimmern und im Schlafraum verlegte die Familie fußwarmes, trittschalldämmendes Korkparkett. Diese Arbeiten, wie auch das Kleben von Vlies auf Gipsbauplatten und viele Malerleistungen übernahmen die Bauherren und ihre Helfer. Altkieferfarben lasiert ist das Holz der speziell angefertigten Fenster und der Eingangs- bzw. Terrassentüren. Die Treppe ist aus Buche mit weiß lackierter Wange. Für den IT-Spezialisten waren auch viele Netzwerkdosen wichtig, die er selbst montierte. Das Architekturbüro unterstützte von Anfang an das Vorhaben, den Preis durch viel Eigenleistung und Hilfe von Angehörigen bezahlbar zu halten.

Wohngesunde Baumaterialien

Über eine massive Bauweise mit Ziegeln war sich das Paar gleich einig. Schon als Mieter fühlten sie sich darin stets am wohlsten. Da sie vor allem wegen der Kinder bauten, sollten die Baumaterialien wohngesund, ökologisch, feuchteregulierend und hoch wärmedämmend sein. Gemeinsam mit dem Architekturbüro entschied man sich für den Planziegel Poroton T12 in der Stärke 36,5 Zentimeter. Gründe dafür waren das gute Raumklima durch die diffusionsoffenen Eigenschaften, aber auch das homogene Mauerwerk und optimale Schallschutzwerte. Die porosierten Ziegel können Wärme speichern und zeitversetzt wieder abgeben, so dass die Temperaturen sowohl im Sommer als auch im Winter optimal sind. Zusammen mit dem Lehmputz wird so Schimmelgefahr vorgebeugt, wichtig vor allem im Schlafzimmer mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Bauherren legten zwar generell viel Wert auf Eigenleistung, vertrauten sich bei den Maurerarbeiten jedoch einer Fachfirma an, um eine hochwertige Gebäudehülle zu garantieren. Für niedrige Betriebskosten sorgen zukünftig eine Brennwerttherme und Solarthermiekollektoren.

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Berlin, September 2012

 

Bildunterschrift 01:

Form und Farbe des Hauses sind im mediterranen Stil. Durch das Staffelgeschoss umgingen die Bauherren eine obere Etage mit Dachschrägen. 

Bildunterschrift 02:

Der Bauherr versuchte beim Bau so viel wie möglich selbst zu machen, um somit die Kosten niedrig zu halten. 

Bildunterschrift 03:

Gemeinsam mit Freunden und Familie wurde gestrichen, gebohrt und sogar Boden verlegt. 

Bildunterschrift 04:

Die Familie vertraut für den Bau des neuen Hauses auf Poroton-Steine. 

Bildunterschrift 05:

Als Zentrum der Familie bietet der Wohnbereich viel Platz zum Zusammensitzen und Wohlfühlen. Der Kamin unterstreicht die gemütliche Atmosphäre. Große Glasflächen sorgen für ausreichend Belichtung. Durch die Fenstertüren gelangt man auf die Terrasse und in den Garten. 

Bildunterschrift 06:

Das Herz des Hauses ist der offenen Koch- und Essbereich, der durch eine praktische Schiebetür mit dem Wohnzimmer verbunden ist. 

Bildunterschrift 07:

Das Dusch- und Wannenbad ist funktional eingerichtet. 

Bildunterschrift 08:

Die zwei Kinderzimmer im Staffelgeschoss sind beide gleich groß. Dank des quadratischen Grundrisses bietet sich trotz geringer Zimmergröße ausreichend Platz zum Spielen.

Fotos: Deutsche Poroton GmbH / Christoph Große

Ansprechpartner

Astrid Große

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Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: astrid.grosse@pr-grosse.de

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