Ein wohngesundes Haus und Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen wünschte sich Familie Bauer und wandte sich an die KHB-Creativ Wohnbau GmbH, mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet. Gemeinsam planten sie ein Sonnenhaus, bei welchem etwa 60 Prozent der Energie für Warmwasser und Heizung durch eine Solaranlage gedeckt wird. Zugeheizt werden muss nur in den sonnenarmen Monaten durch erneuerbare Energiequellen, wie einem Kaminofen. Eine gute Dämmung, hochwertige Baustoffe und eine qualifizierte Ausführung sind Grundvoraussetzung für ein Sonnenhaus. Deshalb entschied man sich für den Einsatz von perlitgefüllten Poroton-Ziegeln.

Das Haus in Heilbronn ist großzügig geplant. Auf zwei Etagen stehen den Bauherren 160 Quadratmeter zur Verfügung. Auch die Einliegerwohnung im Untergeschoss hat etwa 80, insgesamt also circa 240 Qua-dratmeter Wohnfläche. Besonderer Pfiff im Eingangsbereich ist ein lichtdurchfluteter Luftraum mit Galerie. Von dort ist der fast 60 Quadratmeter große Wohn- und Essbereich mit offener Küche zu betreten. Blickfang ist ein Holzofen in Kaminoptik. Vom Wohnbereich treten die Bewohner direkt auf die große, zum Teil überdachte Terrasse. Diese bietet ausreichend Platz zum Sitzen, Essen und Entspannen. Neben dem Wohnzimmer gibt es im Erdgeschoss noch zwei Räume für hauswirtschaftliche Arbeiten.

In der ersten Etage sind die Schlafzimmer der Eltern, des Sohnes sowie das Arbeitszimmer des Diplomingenieurs untergebracht. Im etwa 11 Quadratmeter großen Wannenbad wurde eine freistehende Trennwand eingezogen. Auf der Vorderseite befinden sich zwei Waschplätze, während auf der Rückseite Dusche und WC abgeschirmt platziert sind.

Vollkommen barrierefrei

Drei Generationen leben hier unter einem Dach. Die altersgerechte Einliegerwohnung im unteren Stockwerk bezog die Großmutter. Mit Schlaf- und Badezimmer sowie einem großen Wohn- und Essbereich, ebenfalls mit offener Küche, hat sie ausreichend Platz für sich. Die Wohnung ist durch einen separaten Eingang über eine Rampe zu erreichen und hat sogar eine kleine Terrasse, ebenfalls barrierefrei. Somit kann sich die Rentnerin problemlos bewegen und versorgen, ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein und ist dennoch in unmittelbarer Nähe zur Familie.

Ökologische Bauweise aus Überzeugung

Das Sonnenhaus-Prinzip begeisterte Familie Bauer sofort und für ein Bauvorhaben wie dieses sind ambitionierte Bauherren besonders wichtig. „Das Konzept beinhaltet eine einfache Technik, jedoch müssen die einzelnen Komponenten individuell zusammengestellt werden, um eine größtmögliche Effizienz zu erreichen“, sagt Rainer Körner, Geschäftsführer der KHB-Creativ Wohnbau. „Es gibt auch keinen besonderen Bauherren-Typus, der sich für diese Lösung entscheidet. Teilweise sind es junge Leute, die sich begeistern lassen. Genauso jedoch ältere, die ein sinnvolles und effizientes Baukonzept realisieren wollen. Jederzeit können bereits bestehende Projekte besichtigt werden, so dass ein Erfahrungsaustausch ermöglicht wird. Generell prüfen wir bei jedem neuen Grundstück, ob ein Sonnenhaus realisierbar wäre.“

Auf einen Blick: die Technik

Das Herzstück der Sonnenhausheizung ist ein großer Speicher, welcher bei diesem Bauvorhaben mit der 52 Quadratmeter großen Solaranlage auf dem Dach verbunden ist. Im Vergleich zu konventionellen Maßnahmen ist dies kostspieliger und man büßt circa vier Quadratmeter Standfläche ein. Die anfangs hohe Investition amortisiert sich jedoch bereits nach wenigen Jahren. Auch Mieteinnahmen für die Einliegerwohnung tragen zu einer Kostenminderung für die Bauherren bei. Der Speicher wurde nicht wie üblich mittig, sondern dezentral geplant. Diese Planung führt beim Grundriss zu deutlich weniger Einschränkungen. Mit einem Fassungsvermögen von fast 11 000 Litern kann der Speicher für das Einfamilienhaus inklusive Einliegerwohnung problemlos das Warmwasser erhitzen und die Fußbodenheizung versorgen. Die Anlage hat einen solaren Deckungsgrad von etwa 60 Prozent (Jahresmittelwert). Wenn in den kalten Monaten die Sonne über einen längeren Zeitraum nicht scheint und somit die Energie zum Heizen nicht mehr ausreichen sollte, dann kommt der Holz-Kachelofen mit Wassertasche zum Einsatz. Er ist an den großen Speicher angeschlossen ist und versorgt ihn mit der nötigen Wärme. Der Ofen hat eine wasserseitige Leistung von 30 Kilowatt und sichert mit etwa 4,5 Raummeter Scheitholz pro Jahr den Restenergiebedarf.

Nachhaltiges Naturprodukt

Wohngesundheit war für die Bauherren ein besonders wichtiger Punkt, ebenso jedoch ökologisches Bauen für die Zukunft mit ressourcenschonenden und nachhaltigen Produkten. Aus diesem Grund entschied man sich für den Poroton-Ziegel T8-P. Der perlitgefüllte Wandbildner ist ein reines Naturprodukt und dementsprechend wohngesund. Außerdem ist er nicht anfällig für Pilze und Schimmel, sodass keine krankheitserregenden Stoffe an die Räume abgegeben werden. Die Umweltproduktdeklarationen und das eco-Institut zertifizieren Wohngesundheit. Durch die Füllung sind keine weiteren, meist umweltbelastenden Dämmstoffe an der Außenwand notwendig, weshalb der Wandbildner von Poroton besonders für ressourcenschonende Bauweisen geeignet ist. Durch die Wärmespeicherfähigkeit sorgt der gefüllte Ziegel sowohl im Sommer als auch im Winter für optimale Temperaturen. Seine ökologischen Eigenschaften gaben den Ausschlag dafür, dass die Mitglieder der Deutschen Poroton als einzige Wandbaustoffanbieter vom Bundespräsidenten zur Woche der Umwelt 2012 eingeladen waren.

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Berlin, September 2012

Bildunterschrift 01:

Eine Kollektorfläche von insgesamt 52 Quadratmetern sorgt dafür, dass ausreichend gespeicherte Sonnen-energie vorhanden ist, um das Zweifamilienhaus zum größten Teil mit Warmwasser und Heizung zu versorgen. Blickfang ist ein Erker über zwei Etagen mit Balkon.

Bildunterschrift 02:

Die Einliegerwohnung im Untergeschoss ist komplett barrierefrei. Die Bauherren konnten eine KfW-Förderung für beide Wohneinheiten beantragen.

Bildunterschrift 03:

Der Holzofen übernimmt die Zusatzversorgung des Hauses und der Einliegerwohnung in den sonnenarmen Monaten. Das Feuer schafft zudem eine gemütliche Atmosphäre.

Bildunterschrift 04:

Hinter einer freistehenden Wand sind Dusche und WC angeordnet.

Fotos: Deutsche Poroton / Eveline Hohenacker

Bildunterschrift 05:

Der Wärmetauscher (gelb) aus Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl der Firma Jenni Energietechnik hat die Aufgabe, die Wärme des Sonnenkreislaufs an das Speicherwasser abzugeben. Durch den innenliegenden Boiler (blau) wird das Warmwasser bereitet.

Grafik: Jenni Energietechnik

Bildunterschrift 06:

Die EPDs des Instituts Bauen und Umwelt und das eco-Institut-Label zeichnen gefüllte Poroton-Ziegel als gesund, ökologisch und nachhaltig aus.

Grafik: Deutsche Poroton / Alexandra Wittka

Bildunterschrift 07:

Der Poroton-Ziegel T8-P lässt sich einfach und sicher verarbeiten und sorgt für eine hochwärmedämmende Außenwand.

Foto: Deutsche Poroton

Ansprechpartner

Astrid Große

Astrid Große

Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: astrid.grosse@pr-grosse.de

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