Berlin (PRG) – Das obere Neckartal zwischen Stuttgart und Heilbronn ist eine landschaftlich reizvolle Wohngegend: viel Grün, Weinberge und der Flussverlauf des Neckars sowie verhältnismäßige Ruhe sprechen für sich. Zudem bietet die A 81 eine gute und schnelle Verkehrsanbindung in Richtung Stuttgart oder Ludwigsburg.

Alle diese Vorteile wollte die Bauherrenfamilie Stöckle nutzen und entschloss sich, hier in der Gemeinde Untergruppenbach ihr Bauvorhaben umzusetzen. Zudem gab es familiäre Wurzeln. Das Ehepaar nahm sich ausreichend Zeit für die Planung, sammelte Ideen in Musterhäusern, befragte andere Bauherrenfamilien nach ihren Erfahrungen und kontaktierte Baufirmen. Viele Wohndetails aus den eigenen Familien wurden dabei auf den Prüfstand gestellt, so zum Beispiel die Frage, ob es eine Speisekammer geben soll.

Wow-Effekt bei den Gästen

Das 850 Quadratmeter große Hanggrundstück liegt am Rande des Ortes und zeichnet sich durch einen unverbaubaren Blick aus. Klar, dass diese Faktoren den Entwurf bedeutend beeinflussten. Deshalb war die Terrasse von Anfang wichtig – und die Mehrinvestition durch Verdichtung der Erdmassen und die Errichtung der Trockenmauern fest eingeplant. Heute schauen die Bauherren von hier aus auf die Burg Stettenfels, ein Wahrzeichen der Region. Stöckles erfreuen sich immer wieder am Wow-Effekt ihrer Besucher, wenn sie im Freien Platz nehmen.

Entstanden ist ein großzügiges Vier-Giebel-Haus mit besonderer Ausstrahlung. Weißer Putz auf Poroton-Ziegelmauerwerk, ein anthrazitfarbenes Dach sowie schiefergraue Fenster und Türen harmonieren miteinander. Äußerlich auffallend sind neben den Gauben an der Straßen- und Gartenseite aus dem Quadrat herausgeschobene spitzwinkelige Erker an den beiden anderen Hausfronten. Sie schaffen im Inneren sehr schön belichtete Bereiche zum Essen und Wohnen. Die Terrasse wird dadurch windgeschützt und im Untergeschoss ermöglichen bodentiefe Fensterelemente den direkten Zugang zum Garten.

Familienbad mit Sauna

Das 190 Quadratmeter große Architektenhaus spiegelt viele Ideen der Bauherrin wider: Wenige, aber großzügige Räume sollten es sein – so ein gut 60 Quadratmeter großer Wohn-Ess-Bereich mit offener Küche, der fast das ganze Erdgeschoss einnimmt. Hier wurde auch die Speisekammer verwirklicht, welche die Bauherren nach wie vor schätzen. Im Obergeschoss befinden sich das elterliche Schlafzimmer mit Ankleide, ein großzügiges Kinderzimmer für die Tochter sowie das Familienbad mit Sauna. Die 20 Quadratmeter große Galerie wird nach den Saunagängen zur Entspannung genutzt – alternativ der Balkon über der Terrasse. 

Platz ist Luxus, den man braucht

Als Baupartner des Vertrauens wählten Stöckles die Firma KHB aus Heilbronn. „Wir haben zum ersten Mal gebaut und suchten eine Firma, die unsere Wünsche sowie Vorstellungen versteht und aufnimmt“, so das Ehepaar. Auch die Verlässlichkeit in Sachen Preis war ihnen wichtig. „Wir hatten uns einen Rahmen festgesetzt, der eingehalten werden musste. Zudem wollten wir einige örtliche Handwerksbetriebe beim Innenausbau berücksichtigen.“ Auch das war für Geschäftsführer Rainer Körner kein Problem. Er koordinierte die Gewerke – stressfrei, so wie es sich die Bauherren gewünscht hatten. Zudem steuerte er einige Ideen bei, die sich als goldrichtig erwiesen. So empfahl Körner, die Doppelgarage ebenfalls zu unterkellern, um weiteren Stauraum für Gartenmöbel und anderes zu gewinnen. Dadurch können heute zwei Räume im Souterrain als Arbeits- und Spielzimmer genutzt werden. „Platz ist Luxus, von dem man sich nicht genug wünschen kann“, kommentiert Stephan Stöckle.

Gesundes Innenraumklima

Rainer Körner, selbst überzeugter Ziegler, konnte die Bauherrenfamilie für ein Haus aus gebranntem Ton begeistern. Wohngesundheit, guter Wärmeschutz, Feuchteregulierung durch die Porosierung und Wertbeständigkeit waren und sind seine Argumente. Für die Außenwand kam der 30 Zentimeter starke Poroton-T12 zum Einsatz, die Innenwände wurden aus Poroton-Hochloch-Ziegeln in den Abmessungen 11,5, 17,5 und 24 Zentimeter gemauert. Ein 15 Millimeter starker Rotkalkputz mit einem ein Millimeter starken Filzputz im Innenbereich unterstützt die Diffusionsoffenheit der Mauern und damit die Wohngesundheit. Im Außenbereich kam ein 20 Millimeter starker Leichtputz mit vollflächiger Gewebespachtelung zum Einsatz, der durch einen Lotus-Effekt für blütenweise Wände sorgt. Dazu trägt aber auch der mit 80 Zentimetern übergroße Dachüberstand bei. Die weißen Traufkästen unterstützen den Gesamteindruck des individuell geplanten Hauses.

Stöckles haben ihre Entscheidung für ein Massivhaus aus Ziegeln nicht bereut. Die gute Wärmedämmung garantiert ihnen auf Dauer niedrige Heizkosten. Einzig den Pflegeaufwand für den Garten hat der Bauherr unterschätzt, gesteht er sich heute ein.

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Bildunterschrift 01:

Einladend: Die Treppe führt auf die wunderschöne Terrasse, die sich auf der Südseite des Hauses befindet. Der Blick in die Landschaft ist unverbaut. Ein zweiter Freisitz am Giebel bietet alternativ einen Schattenplatz.

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Die Eingangseite zur Straße wirkt eher schlicht. Der Betrachter vermutet nicht, wieviel Haus sich hinter der Tür verbirgt. Äußerst praktisch: Der zurückgezogene Eingangsbereich schützt bei widrigem Wetter.

Bildunterschrift 03:

Gut erkennbar: die individuelle Planung des Poroton Ziegelhauses und der breite Dachüberstand.

Bildunterschrift 04:

Frontalblick auf die Südseite des dreigeschossigen Einfamilienhauses. Durch den breiten Dachüberstand wird die Terrasse teilverschattet. Da die Garage ebenfalls unterkellert wurde, gibt es auch hier einen direkten Zugang ins Haus. Das ermöglicht kurze Wege, um Gartenmöbel und anderes im Herbst wegzustellen.

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Im Erdgesschoss befindet sich ein gut 60 Quadratmeter großer Wohn-Ess-Bereich mit angrenzender Küche. Der Kamin sorgt in der kalten Jahreszeit für gemütliche Atmosphäre. Großzügige Fenster belichten den Raum vorteilhaft.

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Fast wie eine Wintergartensituation: der Ess-Bereich.

Bildunterschrift 07:

Blick in die Küche. Ein Eckfenster sorgt für eine gut belichtete Arbeitsplatte. Durch die Teilung des Fensters

kann gelüftet werden ohne den Arbeitsplatz abzuräumen.

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Hier kocht man gern. Notwendiger Stauraum ist ebenfalls vorhanden.

Bildunterschrift 09:

Das große Familienbad befindet sich auf der Nordseite des Einfamilienhauses. Die geflieste Installationswand wirkt als Raumteiler. Dahinter sind Bidet und WC angeordnet.

Bildunterschrift 10:

Die Sauna grenzt unmittelbar ans Bad.

Bildunterschrift 11:

Die Galerie im Obergeschoss bietet viel Platz zum Relaxen nach den Saunagängen. Alternativ kann der Balkon genutzt werden.

Fotos: Deutsche Poroton / Eveline Hohenacker

Ansprechpartner

Astrid Große

Astrid Große

Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: astrid.grosse@pr-grosse.de

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