| 08/2010 Ist Kunst bewohnbar oder Wohnen Kunst? |
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| Haacke Haus GmbH + Co. KG |
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 Ist Kunst bewohnbar oder Wohnen Kunst? Spontan bejaht hätten Gropius oder Mies van der Rohe diese Frage schon vor fast einem Jahrhundert. Die Protagonisten der bedeutendsten aller deutschen Architekturschulen verfolgten einen Lebensentwurf aus der Verbindung von Alltag und Kunst, der sich in auffallender Schlichtheit und Effizienz der Raumnutzung äußerte. Auch nach 90 Jahren scheidet Bauhausarchitektur die Geister. Empfinden die einen sie als kühl und unsinnlich, schätzen die anderen sie als angenehm beruhigend und sympathisch schlicht. Dieser ästhetisch klare Entwurf einer zweigeschossigen Villa im Stil der klassischen Moderne von Haacke-Haus verbindet in Vollendung die Schönheit der Architektur mit Wohnlichkeit. Der Baukörper, ein quaderförmiger Kubus, ist in seiner Reduktion auf das Wesentliche ganz Bauhaus und provoziert eine spannungsreiche Beziehung zur natürlichen Umgebung. Sachlichkeit ohne jeden Schnörkel rückt Form und Material in den Vordergrund. Charakteristisch das Flachdach und die auskragende Dachscheibe; ungewöhnlich die Geometrie von Vertikalen und Horizontalen in der Fassade. Einziger Kontrast zum weißen Putz ist die dunkle Holzschalung im Obergeschoss, die der visuellen Wahrnehmung ein Schnippchen schlägt und das Dach über allem schweben lässt. Etwa 200 Quadratmeter Fläche auf zwei Etagen ermöglichen großzügiges und exklusives Wohnen. Im 60 Quadratmeter großen, offenen Wohn-Essbereich wurde der Kamin als Kunstobjekt in die Wand eingelassen – ein gelungenes Bauhaus-Zitat. Weitere Informationen unter www.Haacke-Haus.de oder unter Telefon 0800 - 42 22 533. Fotos: Haacke-Haus  Zeichen: 1848 |
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