21/2012 Österreichische Experten beeindruckt von energieeffizienten Massivbauten in Berlin Drucken E-Mail
Wienerberger GmbH

Hannover/Berlin, 11. Mai 2012 (PRG) – Anfang Mai weilten 24 Unternehmer und Politiker aus dem österreichischen Bauwesen im Rahmen einer Studienreise in Berlin. Ihr Ziel waren herausragende Massivbauten, die durch ein nachhaltiges Konzept unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten überzeugen. Die Delegation interessierte sich besonders für die Umsetzung energieeffizienter Gebäude, die zudem hohe städtebauliche Qualität aufweisen. Gerade in der deutschen Hauptstadt ist die Bebauung von Lücken, Freiflächen und Brachen ein großes Thema. Die Teilnehmer besuchten neben weltweit bekannten Architekturobjekten wie dem Neuen Museum und dem Reichstag auch Wohnquartiere wie die Townhouses auf dem Friedrichswerder, die zeigen wie Wohnen mit hohem Anspruch in der City realisiert wird.

Im Avila-Carré auf dem Gelände des Alten Schlachthofs, das aufstrebendste Quartier der Stadt, brachte Wienerberger die österreichischen Gäste und den Investor Avila zusammen. Besichtigt wurden 24 in der Entstehung begriffene Stadthäuser sowie ein Mehrgeschosser. Die Gebäude komplettieren das Carré, das als Musterbeispiel für hochwertiges und nachhaltiges Bauen mit massiven Wandbaustoffen gilt. In drei Abschnitten investierte allein die Avila-Gruppe 80 Millionen Euro, um rund 400 Wohnungen zu schaffen. Das Konzept sieht vor, verschiedenen Generationen ein bezahlbares und individuelles Zuhause zu bieten. Die Wohnungen und Häuser sind begehrt: zentrumsnah und dennoch ruhig gelegen, im Grünen und doch kurze Wege zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Schulen oder Kindertagesstätten.

Margitta Zielecke, Key-Account-Managerin bei Wienerberger, kennt die Vorteile massiver Wandbaustoffe: „Der Investor wählte bewusst eine monolithische Wandkonstruktion, bei der die Wärmedämmung im Ziegel integriert ist. Gerade in einem Quartier, in dem viele Kinder leben, muss die Fassade massiv sein. Das sichert zudem die Vermietbarkeit und hält Folge- sowie Wartungskosten niedrig.“ Hochwärmedämmende, mit Perlit gefüllte Wandbildner ermöglichen energieeffiziente Bauweise, abgestimmte Ergänzungsprodukte aus dem Poroton-Sortiment komplettieren die massive Ziegelwand. So sind die Bewohner unabhängig von steigenden Energiekosten.

Die österreichische Delegation war vor allem am Umgang der deutschen Bauwirtschaft mit den hohen Auflagen der KfW-Förderung und der Verschärfung der kommenden EnEV 2012 interessiert. Alle waren sich einig, Bauen und Wohnen müssen trotz verschärfter energetischer Standards auch bezahlbar für breite Bevölkerungsschichten bleiben.

Statt Dämmung um jeden Preis sprachen sie sich im Rahmen der anschließenden Pressekonferenz für nachhaltiges, ökonomisch und ökologisch sinnvolles Bauen aus. Der oberösterreichische Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner stützte diese Aussage: „Es macht keinen Sinn die Anforderungen immer weiter hochzuschrauben. Die Leute können sich dann kein Eigenheim mehr leisten.“ Ebenso sei die Sanierung, wird ein zu umfangreiches und damit teures Gesamtpaket verlangt, wirtschaftlich nicht sinnvoll oder für viele Hausbesitzer nicht bezahlbar.“

Österreich sei in diesem Zusammenhang bereits auf einem guten Weg. Innerhalb der letzten zehn Jahre konnte der CO2-Ausstoß im Wohnbau um zwölf Prozent gesenkt werden. Dies sei unter anderem auch ein Verdienst massiver Baustoffe gewesen, da diese höchsten Komfort und Energieeffizienz kombinieren, so Martin Leitl, Fachvertreter Stein & Keramische Industrie, und fasst zusammen: „Massives Bauen hat Lebensdauer und Lebensqualität.“


Bildunterschrift 01:

Die Vision vom generationenübergreifenden Quartier aus hochwertigen, massiven Wandbaustoffen teilen Carsten-Heiner Gorke, Bauleiter, Kati Gottschalk, Bauingenieurin, Ursula Schamberg, Architektin (alle Avila-Gruppe), Dr. Douglas Fernando, Vorstand Avila Management & Consulting AG, und Margitta Zielecke, Key-Account-Mana-gerin, Wienerberger (v. l. n. r.).

Bildunterschrift 02:

Auf der Baustelle des Avila-Carrés werden derzeit die 24 Stadthäuser mit gefüllten Hintermauerziegeln von Wienerberger errichtet. Die österreichischen Bauexperten waren vor allem an der wirtschaftlichen Umsetzung hoher energetischer Standards interessiert.

Bildunterschrift 03:

Gemeinsam für energieeffizientes, wertbeständiges Bauen um urbane Lebensräume zu prägen: Rudolf Ecklmayr, Geschäftsführer des Oberösterreichisch-Salzburgischen Zieglerverbandes, Margitta Zielecke, Key-Account-Managerin bei Wienerberger, und Dr. Manfred Haimbuchner, Oberösterreichischer Landesrat (v. l. n. r.).

Fotos: Wienerberger GmbH / Peter Himsel

 
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