| 23/2011 Entdeckungsreise im Forum für räumliches Denken Hombroich |
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| Wienerberger GmbH |
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„Von der Linie zum Raum“ lautet aktuell das Motto einer vielbeachteten Ausstellung zum Werk des international bekannten Architekten Álvaro Siza aus Portugal. Der Pritzker-Preisträger von 1992 war zusammen mit Rudolf Finsterwalder im Rahmen des Brick Award 2010 mit einem Sonderpreis für das Architekturmuseum, Stiftung Insel Hombroich, gewürdigt worden. Und an eben diesem Ort trafen sich am 8. Juli über 60 Architekten, Planer und Bauträger aus dem Großraum Düsseldorf. Gastgeber der Veranstaltung waren die Baustoffhändler Mobau-Erft Bauzentrum Bedburg, Mobau-Erft Bauzentrum Bergheim, Mobau-Erft Bauzentrum Niederkrüchten, Mobau Wirtz Claasen aus Heinsberg – und Wienerberger Deutschland. Norbert Meyer-Oltmanns, Geschäftsführer Wienerberger, betonte bei seiner Begrüßung, dass die Stiftung Insel Hombroich ein besonderer Ort für das Erlebnis Architektur und die gemeinsame Verantwortung für die Menschen sei. Die Marktpartnerschaft mit Händlern, Architekten und Bauunternehmern werde hier mit besonderen Impulsen versehen.
Die Einführung in das Lebenswerk von Álvaro Siza durch den Ausstellungskurator Rudolf Finsterwalder sowie die sachkundige Erläuterung zu den Visionen des Stiftungsgründers Karl-Heinz Müller schärfte bei den Teilnehmern alle Sinne für den Rundgang durch das Areal. Zunächst war Mitte der 1980er geplant, die Müllersche Kunstsammlung in skulptural anmutenden Einzelhäusern mit Fassaden aus Feldbrandklinkern unterzubringen. Parallel entwickelte der Landschaftsarchitekt Dr. Bernhard Korte einen Plan zur Gestaltung des Auenparks, der heute zu einer einzigartigen Begegnungsstätte geworden ist. Der Spannungsbogen zwischen Architektur, Skulptur und Natur entfaltet sich räumlich und gestaltet die Erft-Niederung unerwartet. Mit Erwerb der benachbarten ehemaligen amerikanischen Raketenstation bot die Stiftung ab 1994 auch anderen bekannten Architekten weiteres Areal für Entwürfe, die sich im Grenzbereich von Architektur und Kunst bewegen. Heute leben und arbeiten hier Wissenschaftler, bildende Künstler, Schriftsteller und Komponisten aus unterschiedlichsten Kulturkreisen. Auf militärischem Gebiet ist ein international beachtetes Wohn- und Arbeitslabor für Kreative entstanden. Für die Baustoffhändler, ihre Kunden und Partner öffnete sich ein Refugium – noch dazu bei schönstem Sommerwetter. Ganz freimütig offenbarten einige der Teilnehmer, dass sie erst durch die Einladung zu dieser Entdeckungsreise die Arbeit der Stiftung und den einzigartigen 24 Hektar großen Auen- und Terrassenpark kennengelernt haben. Insofern war das Motto der Siza-Ausstellung wörtlich zu nehmen. Die Wanderung durch den Park brachte viele Impulse für Gespräche zwischen Händlern und Architekten, die dann gekrönt wurden durch einen schönen Abend im Raum der Tadeusz-Kapelle. Architektin Birgit Spengler von ernst architekten aus Köln: „Wenn wir über Architektur und Material sprechen, dann ist Folgendes eine Voraussetzung: Architektur ist immer konkrete Materie. Architektur ist nicht abstrakt, sondern konkret. Räumliche Qualität zeichnet sich in besonderer Weise durch die Wahl seines Materials aus. Der Reichtum und die Kraft eines Gebäudes entstehen auch durch seine gewählte Textur und dem damit verbundenen Spiel mit Licht und Schatten. Die Veranstaltung von Wienerberger und den Baustoffhändlern hat in Hombroich einen überzeugenden Ort gefunden.“ Bild 1: Eine gelungene Veranstaltung in der Stiftung Insel Hombroich. Beim stimmungsvollen Abendevent in der Tadeusz-Kapelle mit dabei: Baustoffhändler Gottfried Classen, Prof. Norbert Kruse, Aufsichtsrat der Stiftung Insel Hombroich, Architektin Maria José da Silva Araújo Finsterwalder, Architekt Rudolf Finsterwalder, Baustoffhändler Wilhelm Classen, Andreas Goltz, Verkaufsleiter West, und Norbert Meyer-Oltmanns, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Wand, beide Wienerberger (v. r. n. l.). Bild 2: Der große portugiesische Baukünstler Álvaro Siza hat in Zusammenarbeit mit dem Stephanskirchener Architekten Rudolf Finsterwalder das neue Architekturmuseum auf dem Gelände mit Poroton-Mauer-werk von Wienerberger realisiert. Bemerkenswert auch die Fassade aus Feldbrandklinkern. Der Entwurf wurde 2010 im Rahmen des Brick Awards mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Bild 3: Mit eindrucksvoller Fassade aus Feldbrandklinkern: Die Hohe Galerie, 1983 von Erwin Heerich entworfen, beherbergt Skulpturen aus der Sammlung Müller. Im Bild zu sehen die Brücke von der eigentlichen Insel zum Areal der Ausstellungshäuser in der Erft-Niederung. Foto: Tomas Riehle,/Stiftung Insel Hombroich Bild 4: Zur Sammlung Müller gehören u. a. Arbeiten von Cezanne, Rembrandt, Schwitters, Corinth, Arp und Matisse. Im Haus „Labyrinth“ ließen sich die Gäste in die Welt der Kunst entführen. Fotos 1, 2, 4: Wienerberger GmbH |
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