13/2011 Wienerberger stellt zu 100 Prozent auf Ökostrom um Drucken E-Mail
Wienerberger GmbH

Vertrag zwischen Wienerberger und Verbund AG geschlossen

Grüner Strom für rote Ziegel: Die Wienerberger GmbH, Hannover, geht einen weiteren wichtigen Schritt zum selbstgesteckten Ziel, den CO2-Ausstoß in der Ziegelproduktion um 50 Prozent bis 2020 zu reduzieren. Ab sofort nutzt das Unternehmen zur Herstellung seiner Produkte zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Das entspricht einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um circa 74 000 Tonnen pro Jahr. Basis ist die Kooperation mit der Verbund AG, Wien, einem der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Die Zu-sammenarbeit zwischen dem Marktführer von Ziegelsystemen und dem Stromanbieter, der in 110 Wasserkraftwerken in Österreich und Bayern Strom erzeugt, wurde jetzt von der Geschäftsführung beider Unternehmen besiegelt.

Den ökologischen Strom der Verbund AG bezieht Wienerberger für die Herstellung von Poroton-Mauerziegeln, Vormauerziegeln, Pflasterklinkern sowie Koramic-Dachziegeln. Bundesweit werden alle 20 Werke sowie 13 Lagerstandorte mit Ökostrom versorgt. Auch das Schwesterunternehmen Schlagmann Baustoffwerke GmbH in Bayern, an dem Wienerberger zur Hälfte beteiligt ist, nutzt seit Jahresbeginn nur noch Ökostrom.

„Den Prozess, Ökostrom aus regenerativen Energien zu nutzen, haben wir schon seit einigen Jahren verfolgt. Die Umsetzung star-tete in 2010 und 50 Prozent des Stroms stammen somit bereits seit Längerem aus regenerativen Quellen. Von Anfang an war geplant, diesen Anteil auf 100 Prozent zu erhöhen. Diesen Schritt haben wir jetzt unabhängig von aktuellen Diskussionen oder Ereignissen konsequenterweise vollzogen. Uns hat auch überzeugt, dass der TÜV Süd das Verfahren nach ‚CMS Standard Erzeugung EE‘ prüft. Dadurch sind 100 Prozent umweltfreundlicher Strom garantiert. Grund genug auf ‚Grün‘ zu setzen“, kommentiert Norbert Meyer-Oltmanns, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Wand bei Wienerberger, die Entscheidung. „Energieintensive Industrien müssen ihrer Verantwortung für unsere Umwelt und nachfolgende Generationen besonders gerecht werden. Unsere Verpflichtung für die Zukunft ist, kontinuierlich an weiteren Innovationen zu arbei-ten. Und da können wir bereits auf vielfältige konkrete Maßnahmen zur Ressourcenschonung verweisen“, ergänzt Ralf Schwung, Geschäftsführer Produktion & Verwaltung bei Wienerberger.

Um Energie einzusparen, investiert Wienerberger seit Jahren konsequent in Prozess- und Umwelttechnologien bei der Ziegelherstellung. So konnte der spezifische Energieverbrauch bis heute um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt werden. Erst zuletzt wurde beispielsweise der in 2010 übernommene Standort Ehingen in Baden-Württemberg umfassend auf den modernen Wienerberger-Technologie-Standard gebracht.

„Die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom ist eine der Maßnahmen im Rahmen des internationalen Environmental Action Plan der Wienerberger-Gruppe, mit der wir unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und CO2-Emissionen so weit wie möglich reduzieren wollen“, resümiert Ralf Schwung.

Die Wienerberger GmbH, Hannover, gehört zur international agierenden Wienerberger AG, Wien, weltweit größter Ziegelproduzent und Nummer 1 bei Tondachziegeln in Europa. Das deutsche Tochterunternehmen ist Marktführer bei hochwärmedämmenden Poroton-Ziegelsystemen und bundesweit mit insgesamt 20 Werken präsent. Dazu gehören elf Poroton-Mauerziegelwerke, vier Vormauerziegel- und Pflasterklinkerwerke sowie fünf Koramic-Dachziegelwerke.

Weitere Informationen:
Wienerberger GmbH,
Oldenburger Allee 26, 30659 Hannover,
per Fax (05 11) 610 70-390,
per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
oder im Internet unter www.wienerberger.de

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Bildunterschrift 1:
Energiewende bei Wienerberger: Feierliche Übergabe der 100-Prozent-Ökostrom-Urkunde der Verbund AG an die Geschäftsführung von Wienerberger: Dominic Späth, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Dach, Norbert Meyer-Oltmanns, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Wand, Ralf Schwung, Geschäftsführer Produktion & Verwaltung, sowie Ferdinand Gassner und Clemens Wodniansky, Verbund AG (v. l. n. r.).
Foto: Wienerberger GmbH

Bildunterschrift 2:
Als neuen Stromversorger konnte Wienerberger die österreichische Verbund AG gewinnen, den europaweit führenden Stromerzeuger aus Wasserkraft. Deren Verfahren erfüllt die strengen Kriterien „CMS Standard Erzeugung EE“ des TÜV Süd für erneu-erbare Energien.
Abb.: Verbund AG

Bildunterschrift 3:
Die Verbund AG versorgt ab sofort Wienerberger mit grü-nem Strom aus Wasserkraft. Der Energieanbieter betreibt in Österreich 20 Wasser- und 88 Laufkraftwerke mit durch-schnittlich 24,8 Mrd. kWh. Seit 2009 erwarb der Versorger zusätzlich 13 Laufwasserkraftwerke am bayerischen Inn mit durchschnittlich 1,85 Mrd. kWh.
Abb.: Verbund AG

 
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