Hannover/Iphofen/Berlin, März 2017 (PRG) – Bei ihrem ersten Neubauprojekt nach mehr als 30 Jahren setzt die Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Solidarität eG auf Wohngesundheit, Nachhaltigkeit, sozialverträgliche Mieten und generationengerechte Durchmischung. Der Sechsgeschosser im Stadtbezirk Lichtenberg ist mit dämmstoffverfüllten Poroton-Ziegeln von Wienerberger für die Außenwände sowie Poroton-Ergänzungsprodukten errichtet. Im Zusammenspiel mit mineralischen Hochleistungsputzen von Knauf für Innen und Außen entsteht einerseits wohngesundes Raumklima, andererseits ein wirtschaftliches Gebäude im Energieeffizienzstandard KfW-70, das Nebenkosten dauerhaft niedrig hält. 

Wohnraum passend zur Lebensphase

Die Genossenschaft hatte sich bislang der Sanierung des Gesamtbestandes von über 3 100 Wohneinheiten gewidmet. Nun entstehen in der Massower Straße in Berlin-Lichtenberg im ersten Bauabschnitt 55 Wohneinheiten mit 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Es ist ein Projekt mit Signalwirkung: Mehr als die Hälfte der Wohnungen besitzt zwei Räume und steht Bewerbern offen, die weniger Wohnfläche benötigen als bisher, beispielsweise Senioren. So wird bezahlbarer städtischer Wohnraum frei für die, die mehr Flächenbedarf haben. Torsten Klimke, Technischer Vorstand der Genossenschaft: „Wir sind überzeugt, mit diesem Konzept zu einer generationengerechteren Durchmischung des Quartiers beizutragen.“ Aufzüge, barrierearme Zugänge, Bäder mit Wanne und Dusche oder Gartenanteile in den Erdgeschosswohnungen machen die 2-Zimmer-Wohnungen insbesondere für ältere Bewerber attraktiv, ergänzt Klimke. Neben 16 3-Zimmer-Wohnungen sind weitere fünf Einheiten als 4-Zimmer-Wohnung vorgesehen, die bestens geeignet für Familien mit Kindern sind. 

Dauerhaft niedrige Nebenkosten

Nachdem der Baugenossenschaft in der Massower Straße ein eigenes Grundstück zur Verfügung stand, wollte der Bauherr für die Verdichtung eine an Wohngesundheit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Planung. Michael Rentner vom Planungsbüro Babest Baubetreuungs-und Stadtplanungsgesellschaft überzeugte den Bauherrn von den Vorteilen der Ziegelbauweise in Verbindung mit wohngesunden mineralischen Putzen von Knauf. Dämmstoffverfüllte Ziegel bieten beste raumklimatische Eigenschaften und ermöglichen, monolithisch ohne Außendämmung zu bauen. Die Anforderungen an Statik, Wärme-, Brand- und Schallschutz werden selbstverständlich erfüllt. „Diese Eigenschaften bieten andere Wandbaustoffe so nicht“, erklärt Rentner. „Außerdem sind Ziegelgebäude langlebig. Mit Standzeiten von über 100 Jahren sind sie eine nachhaltige Wertanlage für Investoren.“

Nach Beratung durch das Team des Wienerberger Projektmanagements (WPM) entschieden sich Architekt und Bauherr für den Poroton-Ziegel S10-MW von Wienerberger mit integrierter Wärmedämmung aus Mineralwolle in der Stärke 42,5 Zentimeter zur Errichtung der Außenwand. „Der monolithische Aufbau senkt die Unterhaltskosten auf Dauer“, erläutert Torsten Klimke. „Zudem überzeugen uns die feuchte- und hitzeregulierenden Eigenschaften von Ziegel und Putzsystem, denn ein angenehmes, wohngesundes Raumklima ist zu jeder Jahreszeit wichtig.“ 

Materialhomogenität dank Poroton-Systemzubehör

Eine Fülle an Poroton-Systemzubehör von Wienerberger komplettiert die wohngesunde und nachhaltige Ziegelbauweise. Für Innenwände kamen die bewährten Poroton-Plan-Hochlochziegel in Wandstärken bis 24 Zentimeter zum Einsatz. Aus statischen und schallschutztechnischen Gründen wurden für Wohnungstrennwände und Treppenhäuser mit Beton verfüllte Poroton-Planfüllziegel verarbeitet. Auch bei den Details setzten Architekt und Bauherr auf gebrannten Ton: Laibungsziegel kombiniert mit Anschlagschalen sowie Ziegelstürze, WU-Schalen und wärmegedämmten Ziegelrollladenkästen bieten wärmebrückenminimierte Lösungen und sorgen durch eine homogene Ziegeloberfläche für den sicheren Auftrag der mineralischen Knauf Putze. Eine besondere Rolle spielt die Poroton-Deckenrandschale DRS, die Wärmebrückenverluste am Wand-Decken-Knoten mindert und gleichzeitig im Außenbereich eine homogene Ziegeloberfläche sicherstellt. 

Diffusionsoffener Innenputz

Auf 15 000 Quadratmetern Wandfläche im Innenbereich wurde der diffusionsoffene Knauf Gipsputz MP 75 G/F Leicht in einer Stärke von zehn Millimetern aufgetragen. Für die Grundierung des Ziegelmauerwerks sorgt die mit der Fellrolle aufgetragene und hoch alkalibeständige Aufbrennsperre aus dem Knauf System. Sie minimiert das Saugverhalten des Mauerwerks und sorgt damit für den optimalen Haftverbund zwischen Mauerwerk und Gipsputz.

„Wir haben uns für diesen Gipsputz entschieden, weil er die Fähigkeit des Ziegels unterstützt, Feuchtigkeit aufzunehmen, zu speichern und zeitversetzt wieder abzugeben“, erklärt Torsten Klimke. Weiterer Vorteil: Mit dem gleichen pH-Wert und derselben Wärmeleitfähigkeit wie die menschliche Haut ist Gips die ideale Oberfläche für alle Innenwände.

Da der Gipsputz in der Massower Straße maschinell aufgebracht wurde, erzielten die Verarbeiter eine hohe Flächenleistung. Der ergiebige mineralische Putz kann durch den speziellen Kornaufbau zügig abgezogen, geglättet und gefilzt werden – in den Oberflächenqualitäten Q1 bis Q3. Da die Verarbeitungszeit nur drei Stunden beträgt, wurde ein schneller Baufortschritt erzielt. Angesichts allgemeinen Kostendrucks auf den Baustellen schlagen Tempo und Effizienz positiv zu Buche.

Wichtig ist, dass das Material ein idealer Untergrund für alle gängigen Schlussbeschichtungen der Innenwände ist. Das schafft Sicherheit auf Jahrzehnte, auch wenn die Bewohner später individuelle Lösungen bei der Wandgestaltung suchen. 

Selbstreinigende Fassade

Der durchgängig mineralische Aufbau der Außenwand mit Wienerberger Poroton-Ziegeln und dickschichtigem Knauf Außenputz sowie der Verzicht auf ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade sorgt für Dauerhaftigkeit und geringe Wartungskosten. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Front frei von Algen und Pilzen bleibt. Dafür sorgt die bauphysikalische Widerstandsfähigkeit der Oberfläche, die durch die systemische Konfiguration von Knauf Produkten stabilisiert wird. So wird die Fassadenoberfläche durch die diffusionsoffene Fassadenfarbe Autol mit Selbstreinigungseffekt zusätzlich geschützt. Die Zusammensetzung von Autol sorgt dafür, dass Regen die wenig anhaftenden Schmutzpartikel von der Oberfläche abwäscht. Voraussetzung hierfür ist ein zweimaliger Anstrich. Unter der Fassadenfarbe befinden sich der mineralische Oberputz SP260, gefolgt vom mineralischen Klebe- und Armierungsmörtel SM 300. Direkt auf das Ziegelmauerwerk wird als Erstbeschichtung der faserarmierte Kalk-Zement-Leichtunterputz Super Lupp aufgebracht, der sich durch schnelles Abbinden und hohe Ergiebigkeit auszeichnet.

Im Gegensatz zum Innenbereich wurden die Arbeiten an der Fassade durchgängig manuell ausgeführt. Das Verputzen vom Gerüst erforderte die Besonderheiten des Baukörpers zu berücksichtigen. Während an den Giebeln des Sechsgeschossers weitgehend synchrones Arbeiten möglich war, mussten an den Längsfronten Vor- und Rücksprünge der Treppenhäuser genau beachtet werden.

Wohnungen bereits vor Fertigstellung vergeben

Torsten Klimke ist sehr zufrieden mit der Qualität des monolithischen Systems aus dämmstoffverfüllten Wienerberger Poroton-Ziegeln und leistungsfähigen Knauf Putzen: „Mit dem Projekt in der Massower Straße untermauern wir, dass zukunftsweisende Konzepte umsetzbar sind. Und zwar wohngesund, nachhaltig, mit ausdifferenziertem Wohnraum und sozialverträglichen Mieten.“ Sein Kollege Torsten Eckel, Kaufmännischer Vorstand, hatte dabei immer die Wirtschaftlichkeit im Blick. Baukosten von weniger als 2 000 Euro pro Quadratmeter ermöglichen es, die Wohnungen zu Nettokaltmieten von unter 8,80 Euro pro Quadratmeter anzubieten. Torsten Eckel: „Angesichts der Qualität der Baustoffe und ihrer Verarbeitung ist das ein sehr günstiger Mietpreis.“ Der Erfolg gibt ihm Recht: Die Genossenschaft konnte alle Wohnungen in der Massower Straße bereits vor Fertigstellung des Gebäudes vergeben.

Weitere Informationen zu den Unternehmen:

www.wienerberger.de 

www.knauf.de 

www.wg-solidaritaet.de 

Die Bilder dürfen nur mit vollständiger Quellenangabe genutzt werden.

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Bildunterschrift 01:

Mehr als acht Millionen Euro investiert die Berliner Wohnungsgenossenschaft Solidarität eG in den Neubau eines Sechsgeschossers im Stadtteil Lichtenberg. Das monolithische Ziegelgebäude an der Massower Straße wurde mit dem dämmstoffverfüllten Poroton-Ziegel S10-MW von Wienerberger errichtet.

Foto: Wienerberger / Claudius Pflug

Bildunterschrift 02:

Der 72 Meter lange und 13 Meter breite Baukörper passt sich in Höhe und Kubatur in die Umgebungsbebauung aus Plattenbauten ein. Mit monolithischer Ziegelbauweise in Verbindung mit Hochleistungsputzen setzt der Bauherr auf langfristig niedrige Instandhaltungskosten und Wohngesundheit dank feuchte- und hitzeregulierender Eigenschaften der Materialien.

Foto: Wienerberger / Claudius Pflug

Bildunterschrift 03:

Ergänzungsprodukte aus dem Wienerberger Poroton-Sortiment wie Fensteranschlagschalen, Deckenrandschalen oder gedämmte Rollladenkästen sorgen für eine wärmebrückenminimierte und putzgrundoptimierte Oberfläche. Die mineralischen Außen- und Innenputze von Knauf unterstützen die raumklimatischen Vorteile der Konstruktion.

Foto: Wienerberger / Claudius Pflug

Bildunterschrift 04:

Der Knauf Gipsputz MP 75 G/F Leicht wird maschinell auf dem Ziegelmauerwerk aufgetragen. Das sichert Wirtschaftlichkeit und schnellen Baufortschritt. Der zehn Millimeter starke Putz wird anschließend zügig abgezogen, geglättet und gefilzt.

Foto: Knauf / Stephan Klonk

Bildunterschrift 05 und 06:

Der mineralische Knauf Gipsputz für die Innenwände ist diffusionsoffen und unterstützt die feuchteregulierende Eigenschaft des Ziegels. Behagliches Raumklima und Wohngesundheit waren dem Bauherrn sehr wichtig. Zudem ist der Putzgrund für alle gängigen Schlussbeschichtungen der Innenwände geeignet – eine nachhaltig wirtschaftliche Lösung.

Foto: Knauf / Stephan Klonk

Bildunterschrift 07:

Monolithische Ziegelwand und mineralischer Außenputz garantieren dauerhaft lange Intervalle zwischen den Renovierungen. Die Instandhaltungskosten bleiben nachhaltig gering. Der Clou: Dank der diffusionsoffenen Fassadenfarbe Autol von Knauf erhält die Fassade einen selbstreinigenden Effekt.

Foto: Knauf / Stephan Klonk

Bildunterschrift 08:

Torsten Klimke (l.), Technischer Vorstand, und Torsten Eckel, Kaufmännischer Vorstand der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Solidarität eG: „Mit dem Projekt in der Massower Straße untermauern wir, dass zukunftsweisende Konzepte umsetzbar sind. Und zwar wohngesund, nachhaltig, mit ausdifferenziertem Wohnraum und sozialverträglichen Mieten.“

Foto: Solidarität eG / Dirk Schaper

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Astrid Große

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Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: astrid.grosse@pr-grosse.de

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