Hannover, Februar 2017 (PRG) – Eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands realisiert Dortmund auf einem Areal von 200 Hektar. Rund um den künstlich angelegten Phoenixsee wurden dazu auf einer Industriebrache von Thyssen Krupp neue Baufelder für Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie Gewerbeflächen entwickelt. Entstanden ist bereits jetzt eine einzigartige Durchmischung von Arbeiten, Wohnen, Kultur und Naherholung.

Um das ehemalige Industriegebiet baureif zu machen, waren zahlreiche Maßnahmen notwendig. Zunächst begannen der aufwändige Rückbau und die Sicherung alter Stollen sowie Schachtanlagen; dann folgten die Befüllung des Sees und die Erschließung der einzelnen Quartiere. Entstanden ist eine einzigartige städtische Landschaft mit besonderen Wohn- und Freizeitqualitäten. Rings um den See verbindet ein großzügiges Fuß- und Radwegenetz die parkähnlichen Grünbereiche mit den bebauten Flächen, wo große Mehrgeschosser, Bürohäuser und eine Promenade mit Gastronomie entstanden. Speziell am Nordufer sahen die Stadtplaner ein Gebiet mit Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern in Form von Stadtvillen und Häusern mit Staffelgeschossen vor. Schnell vermarktet war hier insbesondere das Viertel, in dem Ein- und Zweifamilienhäuser überwiegen. 

Skulpturaler Akzent

Blickfang inmitten der Stadtvillen ist ein Kubus, bei dem Architektin Anja Engelshove und die Bauherren auf gebrannten Ton an der Fassade setzten. „Da helle Farbtöne vorherrschen sollten, wählten wir gemeinsam mit den Bauherren den Terca-Vormauerziegel Oud Laethem im Format WDF von Wienerberger“, erklärt Engelshove. Der beige-braune, weiß geschlämmte Handformziegel hat eine Oberfläche in Retrooptik – rustikal, unregelmäßig und mit den charakteristischen, leicht gebrochenen Kanten. Diese Optik entsteht durch das sogenannte Rumpeln, ein mechanisches Verfahren, das die Ziegel nach dem Brennen einem künstlichen Alterungsprozess unterzieht. „Die moderne Architektur bekommt dadurch einen reizvollen skulpturalen Akzent“, so Engelshove. 

Exklusive Fassadengestaltung

Der Verblender wurde mit einer zurückgesetzten Fuge vermauert – die auch dadurch unterstützte Ausstrahlung der Fassade hat Gewicht für den exklusiven Gesamteindruck des skulptural wirkenden Kubus. Einrückungen und Rücksprünge brechen – bis ins Detail erfrischend komponiert – die Gebäudeoberfläche auf; ein über zwei Etagen verlaufendes Glaselement teilt das Haus zudem. An der Seeseite rahmen vorgehängte hinterlüftete Fassadenplatten aus hellem Basaltgestein die Fensterfronten des dreigeschossigen Gebäudes ein. Sie harmonieren sehr gut mit den beige-braunen, weiß geschlämmten Verblendern. Die Hanglage belohnt die Bauherren mit einer Dachterrasse im dritten Geschoss. „Große Glasflächen eröffnen vom Erdgeschoss aufwärts einen unverbauten Blick in Richtung See“, erläutert die Architektin.

Mit dem kompakten Kubus folgten Bauherr und Architektin den Vorgaben der Kommune. So mussten darüber hinaus größere Abstände zu den Grundstücksgrenzen eingehalten werden als sonst üblich, weil die Stadt Sichtachsen von den Fußgängerwegen zum See sicherstellen wollte. Auch um den verbleibenden Platz optimal zu nutzen, bot sich der Kubus an.

Konsequent aus Ziegeln

Da die Bauherren Wert auf eine Ziegelfassade legten, musste Engelshove als überzeugte „Zieglerin“ keine Überredungskunst für eine Hintermauer und Innenwände aus gebranntem Ton aufbringen. Ohnehin überzeugen auch die technischen Eigenschaften der zweischaligen Ziegelkonstruktion: Dank der zweischaligen Konstruktion mit dem unverfüllten Poroton-Planziegel-T16 in der Stärke 17,5 Zentimeter wird eine sehr gute Wärmedämmung erzielt. Dieser Wandaufbau zeichnet sich auch durch Nachhaltigkeit, Langlebigkeit sowie Wartungsarmut aus und hat positive Wirkung auf das Raumklima. Dazu tragen zusätzlich die Innenwände aus Poroton-Hochlochziegeln von Wienerberger bei. Sie wurden in den Stärken 17,5 und 11,5 Zentimeter errichtet. Das Ziegelmaterial nimmt Feuchte und Wärme auf, gibt sie zeitversetzt im Raum ab und sorgt so für behagliche Verhältnisse – zu jeder Jahreszeit: Angesichts der großzügigen Verglasung auf drei Etagen der Villa eine weitsichtige Empfehlung der Architektin.

Moderne Architektur

Die großflächigen, nach Süden ausgerichteten Fenster lassen nicht nur viel Licht ins Haus, sondern auch Sonnenwärme. Das hilft, Heizenergie zu sparen. Insgesamt erzielt die Stadtvilla mit einer Wandkonstruktion aus Poroton-Hintermauer, Terca-Vormauer und dazwischenliegender Mineralwolldämmung einen U-Wert von mindestens 0,171 W/m²K – ein entscheidender Grund, warum das Haus mit KfW-Effizienzhausstandard 55 eingestuft wurde.

Die elegante Architektur setzt sich im Inneren fort mit weißen Decken, Wandflächen und schmalen Fensterprofilen. Eine klare Linienführung, hochwertige Materialien und viel Licht in allen Bereichen des Hauses ermöglichen entspanntes Wohnen in exklusivem Ambiente – mit Blick auf den Phoenixsee.

Weitere Informationen zum Unternehmen: www.wienerberger.de 

Die Bilder dürfen nur mit vollständiger Quellenangabe genutzt werden.

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Bildunterschrift 01:

Diese Stadtvilla befindet sich am Dortmunder Phoenixsee. Hier wird eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands realisiert. Zum größten Teil besteht die Fassade aus dem Terca-Vormauerziegel Oud Laethem aus dem Hause Wienerberger. Das Fassadenmaterial aus gebranntem Ton unterstreicht den skulptural wirkenden Kubus.

Bildunterschrift 02:

Das Hanggrundstück ermöglicht drei Geschosse. Die nach Süden ausgerichteten Fensterflächen in der ersten und zweiten Etage sind durch eine teilweise vorgehängte Fassade aus Basaltgestein abgesetzt, die sehr gut mit den Terca-Verblendern harmoniert. Das zurückgesetzte Obergeschoss schafft Platz für eine Terrasse mit Blick auf den Phoenixsee.

Bildunterschrift 03:

Der beige-braune, weiß geschlämmte Handformziegel Oud Laethem aus dem Terca-Sortiment von Wienerberger besitzt eine rustikal wirkende Oberfläche mit leicht gebrochenen Kanten. Durch die zurückgesetzte Fuge kommt der Unikatsanspruch jedes einzelnen Handformziegels zur Geltung. Für die Hintermauer und Innenwände favorisierte die Architektin Poroton-Ziegel.

Bildunterschrift 04:

Die Liebe zum Detail hat sich ausgezahlt: Die verklinkerte Villa am Phoenixsee besticht durch die charakterstarke Optik der Fassade. Jeder beige-braune, weiß geschlämmte Handformziegel Oud Laethem im Format WDF von Wienerberger hat eine Oberfläche in Retrooptik – rustikal, unregelmäßig und mit den charakteristischen, leicht gebrochenen Kanten.

Bildunterschrift 05:

Die klar proportionierte Architektur der Stadtvilla setzt sich im Inneren fort. Das offene Raumkonzept in Verbindung mit großen Fensterflächen sorgt für viel Licht auf der gesamten Etage. Bemerkenswert ist das Glaselement an der Innentreppe, die die drei Geschosse miteinander verbindet: Es sichert den Aufgang, ohne zu verdunkeln.

Bildunterschrift 06:

„3-D-Kino“ in der ersten Etage: Die großen Fensterflächen ermöglichen den freien Blick auf den Phoenixsee und lassen viel Licht in den Raum. Die Vorliebe für helle Farbtöne setzt sich auch im Inneren mit weißen Decken und Fensterprofilen fort.

Bildunterschrift 07:

Blick von der Terrasse im Obergeschoss auf das Hafenviertel des künstlich angelegten Phoenixsees. Eine einmalige Aussicht.

Fotos: Wienerberger / Ralf Pieper

Bildunterschrift 08:

Für Dipl.-Ing. Architektin Anja Engelshove soll jedes Haus – über die harmonische Einbindung in das Umfeld hinaus – dem Betrachter schon auf den ersten Blick eine Art Persönlichkeit signalisieren. Die skulpturale Ausstrahlung der Stadtvilla am Phoenixsee bestätigt diesen Anspruch auf besondere Weise.

Foto: privat

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Astrid Große

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Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: astrid.grosse@pr-grosse.de

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