| 01/2011 Wärme, Eis und Sonne vereint |
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| Tecalor GmbH |
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Ein Unternehmen, das im Bereich regenerativer Energien tätig ist, achtet auch im eigenen Hause besonders auf wirtschaftliche Energieversorgung. Gemeinsam mit Tecalor kombinierte die Thomas Preuhs Holding GmbH natürliche Energiequellen in einem System, dessen Jahresarbeitszahl (JAZ) von fast 5,5 zukunftsweisend für den Objektbau ist. Der Mix machts Ziel beim Neubau des zweigeschossigen Gewerbeobjekts des Technikunternehmens Thomas Preuhs Holding GmbH aus dem schwäbischen Geislingen: 4.500 Quadratmeter Nutzfläche sollten weitgehend ohne externe Energieversorgung zu betreiben sein. Die beiden Wärmepumpen von Tecalor, TTF 52 GM und TTF 40, machen die im System vorhandene Energie nutzbar und sind mit 97 Kilowatt Heizleistung gerade für Großprojekte ideal geeignet. Sie werden als SET-Geräte über einen Wärmepumpenmanager geregelt. Bei steigendem Wärmeenergiebedarf kann eine dritte Wärmepumpe in Kaskade zugeschaltet werden. Wärmequelle Eis Besonders innovativ ist die Kombination mit einem Solareisspeicher, der die in Spitzenzeiten vorhandenen Energieüberschüsse speichert. Wasser setzt beim Gefrieren die gleiche Energiemenge frei wie beim Erwärmen von Null auf 80 Grad Celsius notwendig wäre und dient so als Speichermedium. Rund drei Kilometer Wärmetauscherrohre wurden dafür innerhalb des Speichers installiert. Die im Wasser enthaltene Energiemenge reicht für eine Heizperiode von 100 Tagen aus. Flexible Energienutzung Im Sommer wird der größte Teil des Eisvorrats für die Kühlung des Gebäudes verwendet. Mit Hilfe von Solarenergie aus den neu entwickelten Parabol-Rinnen- sowie Sonnen-Kollektoren auf dem Dach wird das gefrorene Wasser in der Zisterne wieder verflüssigt und obendrein die Wärmepumpe mit Strom betrieben. Rechnerisch ist das Unternehmen damit unabhängig von Energieversorgern. Bildunterschrift 01: Der elegante Neubau des Firmengebäudes der Thomas Preuhs Holding GmbH im schwäbischen Geislingen, Ortsteil Binsdorf. Er beherbergt Produktions-, Büro- und Serverräume, deren Betriebstemperatur über das innovative Haustechniksystem gewährleistet wird. Bildunterschrift 02: Die bisher größte Zisterne mit Isocal-Technik besitzt ein Fassungsvermögen von fast 1 Million Liter. Isocal löste mit spezieller Wärmetauschertechnik das Problem der Sprengkraft von Eis und macht damit die enorme Speicherfähigkeit nutzbar. Bildunterschrift 03: Die Parabol-Rinnen-Kollektoren speisen zusätzliche Energie ein und werden auf einem firmeneigenen Testfeld weiterentwickelt. Bildunterschrift 04: Mit einer Jahresarbeitszahl von 5,5 nutzt die Anlage von Tecalor die natürliche Energie optimal. Über den Wärmepumpenmanager kann die Leistung bedarfsgerecht über das Intranet des Unternehmens geregelt werden. Fotos: Tecalor / Martin Duckek |
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