02/2010 Wärmepumpenfachbetriebe brauchen mehr Kopfarbeiter Drucken E-Mail
Tecalor GmbH

 

Wärmepumpenfachbetriebe brauchen mehr Kopfarbeiter

70.000 Wärmepumpen sind mittlerweile in Nordrhein-Westfalen installiert. Diese Erfolgsgeschichte mitgeschrieben hat auch Dipl.-Ing. Volker Kupke aus Mönchengladbach. Der Geschäftsführer von Kupke Haustechnik GmbH, gegründet im Januar 2002, begeisterte sich von Anfang an für die Nutzung regenerativer Energie. Im väterlichen shk-Betrieb, aus dem später der eigene Betrieb hervorging, sammelte er bereits als Schüler erste Erfahrungen. Nach einer Lehre als Heizungsbauer ‚stemmte’ Kupke in der Abendschule das Fachabitur, bevor ein Studium der Produktionstechnik an der Fachhochschule Mönchengladbach folgte. Neben BWL, EDV und Arbeitsorganisation belegte er auch das Fach Haustechnik. „Dieses Studium hat mich zum Kopfarbeiter gemacht“, so Kupke. „Ob bei Konzeption, Planung, Ausführung oder Beratung - alle Arbeitsschritte müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Das spart nicht nur Kraft sowie Geld, sondern optimiert innerbetriebliche Prozesse und erzeugt Verantwortungsbewusstsein bei den Mitarbeitern. So erreichen wir eine ganzheitliche Betrachtung jeder einzelnen Aufgabe. Durch Qualität machen wir unsere Arbeit nachhaltig; der Kunde ist auf lange Zeit zufrieden.“

Das erfolgreiche Unternehmen arbeitet mit einer Stammbelegschaft von 14 Technikern, Handwerkern sowie Bürokaufleuten und erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 1,5 Millionen Euro. Kupke Haustechnik ist in einem Radius von 80 Kilometern rund um Mönchengladbach tätig. Vorrangig in den Metropolen Düsseldorf und Köln, wo zurzeit viele anspruchsvolle Projekte realisiert werden.

Neugier und Vorliebe für Innovationen, darin sieht Kupke die Ausgangspunkte für die erfolgreiche Profilierung seiner Firma. Heute setzt er vor allem auf regenerative Energie - bei Sanierung wie Neubau. Als vorteilhaft hat sich die Beteiligung an einem Ingenieurbüro erwiesen, wodurch größere Planungen umgesetzt sowie Blower-door-Tests und Energieberatungen durchgeführt werden. Dabei profitiert das Unternehmen von den vielen praktischen Erfahrungen Kupkes, ob in der Bauphysik oder der TGA. Auch durch seine Tätigkeit als öffentlich bestellter Sachverständiger der Handwerkskammer. Im Vorstand der Innung Mönchengladbach setzt er sich für einen vorwärtsbringenden Erfahrungsaustausch ein, beispielsweise wenn es um allgemein interessierende Fragen der Optimierung von Objektplanungen oder Gewährleistungen geht.

Ganzheitliche Beratung

Volker Kupke lehnt Billigkonzepte ab: „Wer zu uns kommt, um sein Gebäude zu sanieren, wird ganzheitlich beraten. Nur so können wir halbe Sachen vermeiden und sorgen für anspruchsvolle Lösungen.“ Auf lange Sicht gesehen, spart der Kunde sogar deutlich. Insofern spricht für den Haustechnikspezialisten auch die Entscheidung, das neue Firmengebäude als Energie-Erlebnishaus zu bauen. Besucher können dort vor Ort den Standard eines Passivhauses und verschiedenste Technologien zur Energieeinsparung in Augenschein zu nehmen, so zum Beispiel zwei Tecalor-Wärmepumpen vom Typ TTL 10 A und TTF 7. Dieses Bewusstsein für Marketing zeichnet den Gladbacher Unternehmer aus.

„Die Basisarbeit in Sachen regenerativer Energie ist geleistet. Heute sind Wärmepumpen und Lüftungstechnik weitaus stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert als noch vor ein paar Jahren“, fasst Kupke zusammen. „Regelmäßig besuchen unsere Monteure Weiterbildungen beim Industriepartner Tecalor, denn jede Baustelle ist eine Herausforderung. Und wer neue Produkte einsetzen möchte, muss wissen, was er tut. Je frühzeitiger wir mit Architekten, Planern und Bauherren Detaillösungen besprechen, umso überzeugender präsentiert sich das Gesamtergebnis über Jahrzehnte hinweg. Das gilt auch für die Möglichkeiten der Förderung durch die KfW oder die Sondenbohrung für Erdwärmenutzung.“

Große Sorgen macht sich Volker Kupke jedoch um den Nachwuchs: „Es gibt kaum zufriedenstellende Bewerber unter den Schulabgängern. Über die Innung haben wir jetzt eine überbetriebliche Ausbildungseinrichtung initiiert, wo junge Leute eine Chance erhalten, unseren Handwerksberuf kennenzulernen.“ Darüber hinaus engagiert sich Kupke als Betreuer ausgewählter Technikerklassen, um sie für neue Herausforderungen zu begeistern. Alles in allem zeigt dieser Unternehmer, dass er  es ernst meint mit der Nachhaltigkeit: Denn Wärmepumpenfachbetriebe brauchen Kopfarbeiter, die mit dem Herzen bei der Sache sind.

Fotos: Tecalor/Guido Erbring

 

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Bildunterschrift 1
Dipl.-Ing. Volker Kupke (42), Geschäftsführer Kupke Haustechnik GmbH, und Mark Wellermann, Tecalor Außendienstmitarbeiter, beim Erfahrungsaustausch.

Bildunterschrift 2
Das Mehrfamilienhaus des Architekturbüro B.on Baupartner GmbH in Meerbusch liegt in repräsentativer Lage Düsseldorfs und umfasst elf Einheiten mit 90 bis 120 Quadratmetern Wohnfläche.

Bildunterschrift 3
Insgesamt kommen drei in Kaskade geschaltete Sole/Wasser-Wärmepumpen TTF 16 Set sowie zwei Pufferspeicher TSP 700 E und drei Warmwasserbereiter TSB 401 WP SOL von Tecalor zum Einsatz.

 
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