Rosenheim/Essen. Duale Studienangebote erfreuen sich an den Hochschulen zunehmender Beliebtheit, weil sie die Verbindung von Theorie und Praxis gewährleisten. Im Verbund absolviert der Studierende parallel zum Studium eine Erstausbildung in einem Handwerksbetrieb. Als Resultat winken nach neun Semestern Gesellenbrief und Bachelor of Engineering.

Die Hochschule Rosenheim bietet das Verbundstudium Innenausbau in Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks auch für Maler und Lackierer an. Es ist maßgeschneidert für die Ausbildung von Führungskräften in den vorwiegend mittelständischen Betrieben der Ausbaubranche und deckt eine große Bandbreite an Gewerken ab, die beim Bauen im Bestand eine Rolle spielen.

Neben ingenieurwissenschaftlich-technischen Inhalten schafft ein großer Anteil an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen die Basis für eine spätere Führungsaufgabe oder die Übernahme des elterlichen Betriebs.

In Abstimmung mit den verantwortlichen Professoren Benno Eierle und Andreas Betz wird ab dem Sommersemester 2014 das Wahlpflichtfach „Beschichtungen“ angeboten, das als Teil 2 (Fachtheorie) einer Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk angerechnet werden kann. Für den Studierenden und gleichzeitigen Azubi stellt dies eine perfekte Verzahnung zwischen akademischer und beruflicher Bildung und einen echten Gewinn dar.

Mit finanzieller Unterstützung der gemeinnützigen Sto-Stiftung konnte der renommierte Münchner Dozent Michael Bablick als Lehrbeauftragter für den Studiengang gewonnen werden. Bablick, der über langjährige Unterrichtserfahrung verfügt, ist auch als Fachbuchautor und öffentlich bestellter Sachverständiger tätig.

Studieninteressierte können sich bis zum 15. Juni 2014 an der Hochschule Rosenheim für einen Studienplatz im Studiengang Innenausbau bewerben.

Weitere Informationen: www.sto-stiftung.de und www.fh-rosenheim.de.

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Bildunterschrift 01:

Maler und Lackierer können ab Sommer 2014 an der renommierten Hochschule Rosenheim ein Verbundstudium absolvieren. Nach neun Semestern winken Gesellenbrief und Bachelor of Engineering.

Foto: Hochschule Rosenheim

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