Stuttgart/Essen. Kaum einem zweiten Thema kommt in der Ausbildung angehender Architekten so große Bedeutung zu, wie dem Bewusstsein für die kulturelle und soziale Nachhaltigkeit in Gestalt energetisch sinnvoller Bauweisen. Eine besondere Rolle in der Lehre spielt die internationale Zusammenarbeit. Grenzüberschreitendes Arbeiten hilft, den eigenen Blick zu erweitern.

Zu Beginn des Förderjahres 2014 lobt die Sto-Stiftung zum vierten Mal einen summerschool-Wettbewerb unter den Architektur-Fachbereichen deutscher Hochschulen aus. Gesucht werden innovative Konzepte für international vernetzte Lehrveranstaltungen wie Aufbau- und Praxisseminare oder summerschools.

In der Themenwahl sind die Bewerber frei. Inhaltliche Schwerpunkte sind Ressourcenschonung, regionale Baukultur, Stadtbild und Energie, die Zusammenarbeit von Architektur und Handwerk sowie ein international organisiertes Veranstaltungsformat. Einreichungen sind bis zum 31. Januar 2014 möglich. Eine namhaft besetzte Jury tagt im Februar, so dass die Fördermittel bereits zum Sommersemester 2014 abgerufen werden können.

Prof. Peter Cheret, Stiftungsrat Architektur, erwartet auch dieses Mal wieder zahlreiche Einreichungen: „Studierende der Architektur brauchen die unmittelbare Erfahrung im Entwurfs-, Planungs- und Bauprozess, um eine eigene Haltung zu entwickeln. Bestenförderung im Team während des Studiums – noch dazu in einem internationalen Kontext – unterstützt die Eigeninitiative und die Sensibilisierung für eine soziale Verantwortung. Die Sto-Stiftung trägt mit dem Wettbewerb dazu bei.“ Zu den Preisträgern des Wettbewerbs 2013 gehörten Projekte in Belgien, Italien, Peru und Südafrika.

Informationen zur Bewerbung und siegreichen Projekten: www.sto-stiftung.de

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Stiftungsrat Prof. Peter Cheret lobt im summerschool-Wettbewerb 2014 insgesamt 40.000 Euro für innovative Lehrkonzepte aus.

Foto: Sto-Stiftung / Peter Himsel

Bildunterschrift 02: 

Das Projekt „Beyond the Park“ gehörte zu den Preisträgern des letzten Wettbewerbs. Studierende aus Deutschland und Peru erarbeiteten gemeinsam Vorschläge für die nachhaltige Wassernutzung in Perus Hauptstadt Lima.

Foto: Uni Stuttgart / LS Prof. Stokmann

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Bert Große

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