40.000 Euro zusätzlich für die Lehre

Stuttgart/Essen. Kaum einem zweiten Thema kommt in der Ausbildung angehender Architekten so große Bedeutung zu wie dem Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Eine besondere Rolle in der Lehre spielt auch die internationale Zusammenarbeit – grenzüberschreitendes Arbeiten hilft, den eigenen Blick zu erweitern.

Um die deutschen Architekturfakultäten wirkungsvoll im länderübergreifenden Austausch zu unterstützen, hatte die Sto-Stiftung zu Jahresbeginn zum dritten Mal den summerschool-Wettbewerb um international ausgerichtete Lehrveranstaltungen zu “Nachhaltigkeit und energetisch sinnvollen Bauweisen“ ausgelobt. Unter Vorsitz von Stiftungsrat Prof. Peter Cheret, Universität Stuttgart, begutachtete die Jury Anfang Mai die Einreichungen. Weil sie den Stiftungsanspruch von Internationalität, stringenter Konzeption und Öffentlichkeitswirksamkeit in beispielhafter Weise erfüllen, wurden vier Projekten je 10.000 Euro zuerkannt:

Belgisch-deutscher Workshop "Maas_Madame oder Monster?"

Interdisziplinäre Untersuchung der Flusslandschaft im grenzüberschreitenden Stromabschnitt der Maas zwischen Maastricht und Liège hinsichtlich eines zukünftigen städtebaulichen und landschaftlichen Leitbilds. Architektur RWTH Aachen, Sabine Rabe, Jorg Sieweke in Kooperation mit Universitée de Liège und Academie Beeldende Kunsten Maastricht

"Eine Schule für Sondoveni – Deutsch-Peruanisches Studentenselbstbauprojekt in ökologischer Bauweise"

Prof. Arno Lederer, Universität Stuttgart, Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen, in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Cresciendo und in Kooperation mit der Ponticia Universidad Catholica del Peru

"Re-designing Como waterfront: between city and landscape"

Internationaler Workshop im italienischen Como mit den Studierenden aus den Universitäten Politecnico di Milano, Polytechnikum Krakau, Polytechnikum Stettin, FH Frankfurt, Polytechnikum Budapest, Universität Jerusalem, Universität Atlanta, University MacKenzie Sao Paulo, Escuolatecnica Superior de Barcelona

"Multifunktionale Halle Kulturzentrum Guga´s Thebe im Township Langa, Südafrika"

Selbstbauprojekt von Studenten und lokalen Helfern. Architekturfachzeitschrift AIT mit den kooperierenden Hochschulen PBSA Düsseldorf, RWTH Aachen, GaTech Atlanta

Weitere Informationen: www.sto-stiftung.de

Bildunterschrift 01:

Die Jury, bestehend aus Prof. Ludwig Wappner, Allmann Sattler Wappner, Stiftungsrat Prof. Peter Cheret, Universität Stuttgart, und Uwe Koos, Vorsitzender der Sto-Stiftung (v. l. n. r.), hatte fast 30 Einreichungen zu bewerten. Initiator Peter Cheret zeigte sich von Qualität und Anzahl der Einreichungen auch bei der dritten Auflage des Wettbewerbs sehr angetan: „Neben der fachlichen Qualifikation kommt es bei der Architektenausbildung auf internationale Perspektiven an. Mit unserem Wettbewerb können wir dazu einen Beitrag leisten.“

Foto: Sto-Stiftung

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Bert Große

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