Stuttgart. Für Kengo Kuma ist die Frage von innen und außen in einem Gebäude vor allem eine Frage der Definition. „Manchmal kann innen außen sein und außen innen. Das Interessante dabei ist, dass sich die Gegensätze nicht bekämpfen, sondern in einem Ausgleich zueinander stehen. Die Grenze zwischen ihnen verläuft fließend.“ Kengo Kuma beschließt am 28. November die diesjährige November Reihe in Stuttgart.

Kuma, der 1990 sein Büro Kengo Kuma & Associates in Tokio gründete, gehört zu den bekanntesten japanischen Architekten. Internationales Aufsehen erregt er seit Mitte der neunziger Jahre durch Gebäude, bei denen er Innenraum und Umgebung miteinander verschmelzen lässt. Gefragt nach seinem Anspruch an Architektur und Materialität von heute antwortet Kuma: „Die Architektur des 20. Jahrhunderts hat ihre Form durch den Umgang mit Beton gefunden. Aber ich denke, im 21. Jahrhundert sollten wir uns stärker in Richtung weicher Materialien bewegen.“

In Deutschland gehört das Teehaus im Garten Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt/M. zu seinen bekanntesten Projekten.

Die November Reihe findet mit Unterstützung der Sto-Stiftung immer mittwochs, 19.00 Uhr, im Tiefenhörsaal der Universität Stuttgart statt. Der Eintritt ist frei.

weitere Informationen: www.sto-stiftung.de

 

Bildunterschrift 01:

Kengo Kuma zählt zu den bekanntesten japanischen Architekten. Einen Namen hat er sich durch den Umgang mit leichten Materialien gemacht. Kuma beschließt die November Reihe 2012.

Foto: The Courier

Bildunterschrift 02:

Das Programm der November Reihe 2012.

Foto: Sto-Stiftung

Ansprechpartner

Bert Große

Bert Große

Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: bert.grosse@pr-grosse.de

Standortkarte

Presseinformation

Archiv