Stuttgart. Zeitgenössische Architektur hat gelegentlich mit dem Vorwurf zu kämpfen, die Suche nach ausgefallenen Formen und Materialien bis zur Besessenheit zu treiben. Diesem Trend, den Gründer und Direktor Li Hua als medial getriebenen globalen Konsum kritisiert, treten TAO (Trace Architecture Office) entgegen. Li Hua wird im Rahmen der November Reihe 2012 am 21. November zum Werkbericht in Stuttgart erwartet.

Das Büro wurde 2009 in Peking gegründet und ist mit seinen Projekten tief in der Tradition chinesischer Baukunst verwurzelt. Für jede Aufgabe versucht man bei TAO eine lokale Antwort zu finden, unter Bezug auf Geschichte, regionale Ressourcen, Konstruktionen und Baustoffe. Die meisten Projekte, unter ihnen etwa das preisgekrönte „Museum of Handcrafted Paper“, Yunnan, werden in China realisiert.

Am 28. November beschließt Kengo Kuma, Tokio, die November Reihe 2012. Sie findet mit Unterstützung der Sto-Stiftung immer mittwochs, 19.00 Uhr, im Tiefenhörsaal der Universität Stuttgart statt. Der Eintritt ist frei.

weitere Informationen: www.sto-stiftung.de

 

Bildunterschrift 01:

Li Hua, Gründer und Direktor von TAO, spricht am 21. November in Stuttgart.

Foto: TAO

Bildunterschrift 02:

Das Programm der November Reihe 2012.

Foto: Sto-Stiftung

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Bert Große

Bert Große

Telefon: (030) 49 98 94 00
E-Mail: bert.grosse@pr-grosse.de

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