Tübingen. Sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, das zeichnet Pioniere aus. Daher geben sich Vorreiter der nachhaltigen Bauweise, wie Thomas Rau vom Büro RAU aus Amsterdam, nicht mit CO2-neutralen Gebäuden zufrieden, sondern arbeiten bereits an CO2-positiven Gebäuden. Er spricht am 17. Januar 2012 zum Thema „Guided by the future“ bei Architektur Heute.

2010 vollendeten die Planer von RAU die erste CO2-neutrale Plusenergieschule der Niederlande, das Christiaans Huygens College in Eindhoven. Die überschüssige Energie des Schulgebäudes wird an die Sporthalle und einen benachbarten Wohnbau abgegeben. So können für alle drei Gebäude jährlich 130 000 Euro eingespart werden. Das Energiekonzept ist ebenso genial wie einfach: Strom, unter anderem für Wärmepumpen, wird durch Fotovoltaik erzeugt. Außerdem wird die Körperwärme der Schüler genutzt.

Am 7. Februar schließt Niklas Maak, Leiter des Kunstressorts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Vorlesungsreihe ab. Die Vorträge finden jeweils dienstags, 20 Uhr, im Kupferbau der Universität Tübingen, Hörsaal 22, statt. Architektur Heute wird gefördert von der Sto-Stiftung. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.sto-stiftung.de.

Bildunterschrift 01:

Der Funktion des Gebäudes steht für Thomas Rau im Zentrum der Planung, ästhetische Höhenflüge überlässt er anderen.

Foto: RAU / Norbert van Onna

Bildunterschrift 02:

Für das Christiaans Huygens College wurde eine kompakte Form gewählt, um die Fassadenfläche zu minimieren. Das verhindert die Überhitzung im Sommer und Auskühlen im Winter. Das Gebäude für mehr als 800 Schüler wirkt, dank geschickter Aufteilung und zylinderförmigen Elementen, wie eine Gruppe von drei kleinen Schulen.

Foto: RAU / Norbert van Onna

Bildunterschrift 03: 

Das Plakat zur aktuellen Vorlesungsreihe "Architektur Heute".

Foto: Sto-Stiftung

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