Stuttgart/Essen

Um deutsche Architekturfakultäten im internationalen Austausch wirkungsvoll zu unterstützen, hatte die Sto-Stiftung zu Jahresbeginn zum zweiten Mal einen Wettbewerb um länderübergreifende Lehrveranstaltungen zum Thema “Nachhaltigkeit und energetisch sinnvolle Bauweisen“ ausgelobt. Dank einer Verdopplung der Fördermittel konnten insgesamt 60.000 Euro für summerschools, Workshops und Studienreisen ausgelobt werden.

Unter dem Vorsitz von Stiftungsrat Prof. Peter Cheret, Universität Stuttgart, begutachtete die Jury mehr als 40 Einreichungen. Weil sie den Stiftungsanspruch von Internationalität, stringenter Konzeption und Öffentlichkeitswirksamkeit in beispielhafter Weise erfüllen, wurden sechs Projekten je 10.000 Euro zuerkannt:

RWTH Aachen | Türkisch-deutscher Workshop „Struktur und Zeit – Modernisierung im historischen Kontext von Beyoglu“

TU Berlin | Deutsch-haitianischer Workshop zur Rekonstruktion durch das Erdbeben 2010 zerstörter Gebäude in Port-au-Prince

TU Berlin | Symposium „DesignBuildStudio: New Ways in Architectural Educations“

TU Braunschweig | Deutsch-amerikanische Workshops „Die energieautarke Stadt“, Entwurf im Dialog Berlin – New York

Universität Stuttgart | Deutsch-peruanischer Workshop „Beyond the Park“ zur Wasserversorgung von Lima

Bauhaus Universität Weimar | Deutsch-russische Sommerschule in Magnitogorsk „Zwischen Verlust und Welterbe. Erhaltung und Pflege des gemeinsamen Erbes“

Informationen zu den Preisträgerprojekten: www.sto-stiftung.de.

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Bildunterschrift:

Die Jury, bestehend aus Stiftungsrat Prof. Peter Cheret, Universität Stuttgart, Uwe Koos, Sto-Stiftung, und Dr. Dietmar Danner, Chefredakteur AIT, (v.l.n.r.) bewertete mehr als 40 Einreichungen. Initiator Cheret zeigte sich von Qualität und Anzahl beeindruckt: „Neben der fachlichen Qualifikation kommt es bei der Architektenausbildung vorrangig auf internationale Perspektiven und Erfahrungen an. Mit unserem Wettbewerb, der die Lehre in den Mittelpunkt stellt, können wir dazu einen wirkungsvollen Beitrag leisten.“ Foto: Sto-Stiftung

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Bert Große

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