Essen. Seit 2010 unterstützt die Sto-Stiftung internationale Summerschools für den Architektennachwuchs mit einem eigenen Wettbewerb. Zentrales Anliegen: Schärfung des Bewusstseins für fremde Kulturen, für eine differenzierte Betrachtung regionaler und sozialer Strukturen, für eine jeweils sinnvolle energetisch optimierte Bauweise.

Zahlreiche innovative Selbstbauprojekte haben Studierende bis nach Bolivien, Haiti, Peru und Südafrika geführt. In wirtschaftlich schwachen Regionen entwarfen und realisierten sie mit Kommilitonen, örtlichen Handwerkern und Jugendlichen Schulen, Parks und Kulturzentren.

2017 setzt die gemeinnützige Stiftung den Wettbewerb fort. Stiftungsrat Professor Peter Cheret lobt insgesamt 60.000 Euro aus. In der Themenwahl sind die Bewerber frei. Schwerpunkte sind Ressourcenschonung, regionale Baukultur, Stadtbild und Energie sowie die Zusammenarbeit von Architektur und Handwerk oder international organisierte Veranstaltungsformate.

Die Architektur-Fakultäten und Fachbereiche aller Hochschulen in Deutschland können sich bewerben. Die formlose Einreichung ist bis zum 31. Januar 2017 möglich. Eine namhaft besetzte Jury tagt im ersten Quartal, sodass die Fördermittel zum Sommersemester 2017 abgerufen werden können.

Ein Antragsformular sowie Informationen zur Bewerbung und siegreichen Projekten unter: www.sto-stiftung.de

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Bildunterschrift 01:

Bau einer Landwirtschaftsschule in Bella Vista, eines der Gewinnerprojekte im Summerschool-Wettbewerb 2014. Studierende der TU Berlin entwarfen und realisierten gemeinsam mit der Universidad Mayor de san Simon de Cochabamba eine Landwirtschaftsschule in Bolivien.

Foto: Sto-Stiftung / TU Berlin, Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion, Prof. Pasel, CODE - Construction and Design

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Bert Große

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