| 01/2012 Poroton-Mitglieder erhalten als erste EPDs für gefüllte Ziegel |
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| Poroton GmbH |
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Berlin, Januar 2012. Die umweltbezogene Qualität eines Gebäudes hängt unmittelbar mit den verwendeten Baustoffen zusammen. Um diese zu bewerten, halten die nach internationalen Normen erstellten Umweltproduktdeklarationen (Environmental Product Declaration, EPD) alle relevanten Angaben zu ihrer Zusammensetzung und Herstellung bereit. Dem zunehmenden Informationsbedarf von Bauherren und Investoren kamen die ziegelherstellenden Mitgliedsunternehmen der Deutschen Poroton frühzeitig entgegen. Aus diesem Grund ließen sie freiwillig die Produktgruppe der gefüllten Poroton-Ziegel hinsichtlich ihrer Umweltleistungen, funktionalen Parameter und Wohngesundheit durch unabhängige Experten beziehungsweise Institute prüfen. Für die Naturprodukte gab es in Folge gleich zwei Zertifizierungen, das eco-Institut-Label und die Umweltproduktdeklarationen. Die perlit- und mineralwollegefüllten Wandbildner von Poroton sind die ersten gefüllten Ziegel, die die EPD- Zertifizierung besitzen. Prof. Horst Bossenmayer, Präsident des Instituts Bauen und Umwelt (IBU), würdigte die Bestrebungen: „Die Deutsche Poroton nimmt damit unter den Mauerwerksherstellern eine Vorreiterrolle ein und reagiert in Eigeninitiative auf zukunftsweisende Veränderungen am Baumarkt.“ Nachhaltig geprüft Die strenge ökologische Analyse am eco-Institut in Köln bestätigte: Poroton-Ziegel mit Perlit- sowie Mine-ralwollefüllung sind gesundheitlich einwandfrei. Umfangreich untersucht wurden die Wandbildner auf gefährdende Inhaltsstoffe und Emissionen wie flüchtige organische Stoffe (VOC), Formaldehyd oder Weichmacher (Phthalate). Bewertungsgrundlage waren die Prüfkriterien des eco-Labels „Mineralische Bauprodukte“. Die Ergebnisse belegen, dass die festgelegten Grenzwerte unterschritten wurden. Alle gefüllten Ziegelprodukte tragen damit für zwei Jahre das eco-Zertifikat. Umfassende Deklarationen Im Kontext dieser umfassenden Bewertungen erhielten beide Generationen vom Institut Bauen und Umwelt (IBU) EPDs, welche die Umweltleistungen komplex beschreiben und allgemein verbindlich sind. Sie wurden von Experten und Produzenten erstellt, vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) als unabhängige Seite verifiziert und durch den Sachverständigenausschuss des IBU qualifiziert. Vorteile der EPDs sind Transparenz, deren Hinterlegung in einem für alle Nutzer zugänglichen Informationssystem und ihre frühzeitige Anpassung an europäische Baunormen, die ab Sommer 2012 auch für nationale Märkte gelten. Beschrieben werden alle notwendigen Angaben zum Lebenszyklus des Produktes. Diese Ökobilanz umfasst unter anderem Stadien der Rohstoff- und Energiegewinnung. Von Bedeutung für die Zertifizierung war hier auch die Umstellung bei der Produktion der Poroton-Wandbildner auf Ökostrom aus Wasserkraft und Sonnenenergie. „Mit diesen Bewertungen leisten wir bereits heute Zukunftsarbeit. Planer, Investoren, Verarbeiter und private Bauherren können auf neu entwickelte Produkte vertrauen, die alle Vorzüge des Ziegels mit Hightech-Qualitäten vereinen. Zudem schaffen wir alle Voraussetzungen zur ökologischen Bilanzierung eines Gebäudes aus Ziegeln“, unterstreicht Johannes Edmüller, Vorsitzender der Deutschen Poroton.
Weitere Informationen: Deutsche Poroton GmbH Bildunterschrift 01: Die EPDs des Instituts Bauen und Umwelt und das eco-Institut-Label zeichnen gefüllte Poroton-Ziegel als gesund, ökologisch und nachhaltig aus. Grafik: Deutsche POROTON GmbH / Alexandra Wittka Bildunterschrift 02: Die Umweltproduktdeklarationen bescheinigen den energieeffizienten gefüllten Poroton-Ziegeln zusätzlich Nachhaltigkeit. Horst Bossenmayer (m.), Präsident des Instituts Bauen und Umwelt (IBU), überreichte die Urkunden im Rahmen eines Pressegesprächs auf der Insel Hombroich an Johannes Edmüller (l.), Vorstandsvorsitzender Deutsche Poroton, und Norbert Meyer-Oltmanns (r.), stellvertretender Vorstandsvorsitzender Deutsche Poroton. Bild: Deutsche POROTON GmbH / Ralf Pieper |
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