|
Bildunterschrift 1:
Nicht zu übersehen: Die Villa wirkt in der Nachbarschaftsbebauung, zum Teil Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet, futuristisch. Die Schieferfassade wird in den Abendstunden mit Licht in Szene gesetzt.Bildunterschrift 2:
Haus vor Anker. Die gestaffelte Nordwest-Fassade des Ziegelhauses mit Terrasse und Balkon erinnert stark an das Heck einer Motoryacht. Bildunterschrift 3:
Eine statische Meisterleistung. Tragende Elemente der Villa aus Poroton-Ziegeln T9 und T12 sind im Inneren eingesetzte Detan-Zugstäbe sowie eine Stahlbetondecke. Hainbuchenhecken lockern den massiven Bau optisch auf. Bildunterschrift 4:
Passend zur weißen Putzfassade wurden weiße runde Betonplatten als Weg ausgelegt. Ein Stahlband trennt Schieferschotter und Garten. Die natürliche Gestaltung des Außenbereiches übernahmen Jean Sommer und die Firma Wildwuchs aus Berlin. Bildunterschrift 5:
Stilvolles Gestaltungsmerkmal: Das fast um das gesamte Haus verlaufende Lichtband. Bildunterschrift 6:
Im Erdgeschoss befinden sich die Schlaf- und Gäste- räume des Ehepaares. Treppen führen ins Obergeschoss und in den Keller. Bildunterschrift 7:
Der großzügige Ess- und Wohnraum orientiert sich weg von der Straße und gibt durch die große Glasfront den Blick ins Grüne frei. Bildunterschrift 8:
Die offene, moderne Küche lädt zum gemeinsamen Kochen mit Freunden ein. Bildunterschrift 9:
Über die Glasfassade wird die Bibliothek mit kleinem Balkon natürlich belichtet. Bildunterschrift 10:
Perfektion bis ins Detail: Auch im modernen Badezimmer dominieren helle und dunkle Farben sowie edle Materialien. Bildunterschrift 11:
Durch eine schnelle, saubere und dabei wirtschaftliche Verarbeitung wird Langlebigkeit der monolithischen Wandkonstruktion erzielt. Die Ausführungsarbeiten übernahm  die Hoch- und Tiefbaugesellschaft Wittstock.
Fotos: Deutsche Poroton GmbH/Linus Lintner Bildunterschrift 12:
Der Poroton-Ziegel T9 für hoch wärmedämmende, monolithische Außenwände.
Foto: Deutsche Poroton GmbH Â
|
Kreatives Bauen mit Poroton-Ziegeln
Leben auf der Luxusyacht
Das neue Traumdomizil eines Ärztepaares aus Berlin sollte alles sein – nur nicht gewöhnlich. Für das Architekturbüro Miethe + Quehl eine kreative Aufgabe mit aufsehenerregendem Ergebnis: Die repräsentative, moderne Villa gleicht einer Yacht. Wandbildner für dieses einzigartige Objekt sind Poroton-Ziegel.
Das neue Refugium wurde im beliebten Wohnviertel Pankow im Norden der Hauptstadt errichtet. Die Bauherren schätzen die ruhige, grüne Gegend und die Nähe zum Schloss Schönhausen. In den Entwurf flossen die Vorstellungen des anspruchsvollen Ehepaares und des innovativen Büros gleichermaßen. Entstanden sind zwei scheinbar horizontal versetzte Kuben, die mit weißer Putzfassade und Edelstahl-Reling, an die Silhouette eines Schiffes erinnern. Der auskragende Teil mit großer Glasfront im vorderen Bereich dient als Carport, während das „Heck“ als Terrasse und Balkon genutzt wird. Reizvoller Blickfang ist ein Lichtband im mittleren Bereich des zweigeschossigen Eigenheims, das sich über die gesamte Höhe erstreckt und die Gebäudeteile optisch zusammenhält. Die Beleuchtung der Hauswände von unten nach oben setzt diese wirkungsvoll in Szene.
Maritimes Flair
Im Glasband befindet sich die Eingangstür. Eine scheinbar schwebende Treppe führt in das Obergeschoss. Die dunkle Holzwand links daneben bildet einen einen schönen Kontrast zum Weiß der Wand- und Deckenflächen sowie anthrazitfarbenen Bodenbelag. Dahinter verbergen sich Badezimmer sowie Schlaf- und Gästeräume. Während sich Erdgeschoss und Keller wie bei einer Kajüte eher verschlossen geben, öffnet sich oben eine lichtdurchflutete Etage. Hier befinden sich der großzügige Wohn- und Essbereich sowie ein offener Lese- und Ruheraum mit Bibliothek und kleinem Balkon. Wie im gesamten Gebäude herrscht auch hier ein edel wirkender Hell-Dunkel-Kontrast. Eine Optik, die mit dem Außenbereich der Villa korrespondiert. Die besonderen statischen Anforderungen wurden mit Detan-Zugstäben gelöst, die auch als Spannstäbe an großen Hängebrücken eingesetzt werden.
Natur pur
Da überwiegend natürliche Baumaterialien verwendet werden sollten, fiel die Wahl auf die ökologischen Poroton-Ziegel T9 und -T12. Die Tonsteine überzeugen auch energetisch. Ihre Wärmeleitfähigkeit von bis zu 0,09 W/(mK) erfüllt die Anforderungen der geltenden Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) – ohne zusätzliche Dämmschicht auf der Außenwand. Die diffusionsoffenen Wände sorgen für ein ganzjährig angenehmes Raumklima. Durch eine ausführungssichere, schnelle und dabei wirtschaftliche Verarbeitung wird Langlebigkeit der monolithischen Wandkonstruktion erzielt.
Natürliche Materialien wurden auch im Außenbereich verarbeitet. Die exklusive Gestaltung übernahm Landschaftsgestalter Jean Sommer in Zusammenarbeit mit der Firma Wildwuchs aus Berlin. Die Liebe zum Detail verbindet ihn mit den Bauherren und dem Büro Miethe + Quehl. Für ein einheitliches Gesamtkonzept wurden an der Fassade Schiefertafeln verarbeitet, was dem Haus Struktur und Tiefe verleiht. Schieferschotter mit glitzerndem Quarz rahmt das Haus entlang der Traufkante ein. Hier bricht sich das Niederschlagswasser und versickert. Ein schmales Stahlband trennt den Schotter vom Rasen. Edel wirkt auch die Pflasterung aus kleinen Basaltsteinen.
Dank besonderer Bauweise und unkonventionellem Grundriss zeigt diese moderne Villa, dass man mit den richtigen Planern auch zu außergewöhnlichen Lösungen kommen und sich selbst verwirklichen kann. Mit der Stein-auf-Stein-Konstruktion beschritten die dynamischen Architekten Miethe + Quehl aus Potsdam einen klassischen Weg zu moderner Architektur.
Zeichen: 3617
Berlin, August 2010
Weitere Informationen:
Deutsche Poroton GmbH Kochstraße 6-7, 10969 Berlin www.poroton.org Tel.: (030) 25 29-44 99 Fax: (030) 25 29-45 01
|