03/2011 Wider städtebauliche Eintönigkeit Drucken E-Mail
Poroton GmbH

Bildunterschrift:

Gegen individualistische Eventarchitektur: Professor Christoph Mäckler und Professor Wolfgang Sonne haben mit der „Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt“ eine ästhetische Baukultur auf die Agenda gesetzt. Wertvolle Architektur, die das Stadtbild prägt, darf im Zuge energetischer Gebäudesanierung nicht verloren gehen.

Foto: Deutsche POROTON GmbH

 

2. Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt

Wider städtebauliche Eintönigkeit 

‚Langfristige Stadtkultur statt kurzfristiger Funktionserfüllung‘; ‚Nachhaltig bauen statt schnell verpacken‘; Stadtquartier statt Wohnsiedlung und Gewerbepark‘! Diese und andere Forderungen stellen Prof. Christoph Mäckler und Prof. Wolfgang Sonne vom Deutschen Institut für Stadtbaukunst, TU Dortmund, in ihrem zweiten Diskussionsforum rund um das Thema Baukultur. Themenschwerpunkte der diesjährigen Konferenz in den Düsseldorfer Rheinterrassen am 24. und 25. März sind ‚Stadt und Handel‘ sowie ‚Stadt und Energie‘.

Zusammen mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft, Architektur und Stadtplanung, Wirtschaft, Politik, Kultur sowie namhafte Journalisten werden die Veranstalter die Kritik an den stadtauflösenden Planungsmodellen noch stärker in die Öffentlichkeit streuen: „Wir wollen Signale setzen. Urbanität sollte nicht zerstört, sondern gefördert werden. Der Bau monofunktionaler Handelsgebiete und die energetische Gebäudesanierung dürfen nicht zu Lasten identitätsstiftender Architektur und Quartiersbildung gehen. Das Leitbild jeglicher städtebaulicher Planung muss daher nachhaltiges, dauerhaftes und schönes Bauen beinhalten“, verlangt Prof. Mäckler. Die Tagung soll ein Umdenken bewirken und Veränderungen in der bundesweiten Stadtentwicklungspraxis befördern.

Zu den Unterstützern der Konferenz zählt auch der größte deutsche Ziegelverband, die Deutsche Poroton, der sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Bauweise einsetzt und sich der Komplexität baukultureller Fragestellungen widmet: „Wir beteiligen uns an den Projekten ‚Stadtbild und Energie‘ und ‚Dortmunder Stadthäuser‘, beide initiiert durch Prof. Mäckler. Für eine nachhaltige Entwicklung müssen bauliche Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und Baukunst in Einklang gebracht werden. Wertvolle Architektur sollte nicht von Dämmschichten verdeckt werden“, so Johannes Edmüller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Poroton.

Schirmherrin der Veranstaltung ist die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth.

Zeichen: 2103

 

Programm und Information:

Do, 24. März 2011, 10 bis 22 Uhr ‚Stadt und Handel‘
Fr,  25. März 2011, 10 bis 18 Uhr ‚Stadt und Energie‘

Rheinterrasse, Joseph-Beuys-Ufer 33, Düsseldorf
www.dis.tu-dortmund.de
Organisation: Dr.-Ing. Kathrin Groke
Tel.: (0 231) 755-47 65 | Fax: (0231) 755-53 27
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Weitere Informationen:

Deutsche Poroton GmbH
Kochstraße 6-7, 10969 Berlin
www.poroton.org
Tel.: (0 30) 25 29-44 99 | Fax: (0 30) 25 29-45 01


 
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Telefon: (030) 47 86 51 82
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